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Berlin plant Internationale Bauausstellung für 2034-37

Der Senat von Berlin hat die Internationale Bauausstellung 2034-37 beschlossen, um neue Ansätze zur urbanen Transformation mit Fokus auf Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung zu entwickeln. Eine eigene IBA-Gesellschaft wird gegründet, um die Ausstellung vorzubereiten und Projekte zu beglei…

Berlin plant Internationale Bauausstellung für 2034-37
George Frewat auf Pexels

In der Sitzung des Senats am 24. März 2026 wurde die Durchführung einer Internationalen Bauausstellung in Berlin für den Zeitraum von 2034 bis 2037 beschlossen. Dies geschah auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler. Zudem wurde die Gründung einer eigenen Gesellschaft für die IBA beschlossen.

Die Internationale Bauausstellung Berlin 2034–37 wird sich auf die urbane Transformation der Stadt konzentrieren. Ziel ist es, innovative Ansätze für den Umgang mit der bestehenden Stadt zu entwickeln, insbesondere im Hinblick auf Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel und einen nachhaltigen Umgang mit städtischem Grund und Boden. Der Fokus liegt auf der gewachsenen Stadt mit ihren bestehenden Gebäuden, Infrastrukturen und Freiräumen sowie dem übergreifenden metropolitanen Raum. Das Konzept des „Weiterbauens“ soll in seiner Vielfalt zukunftsorientiert betrachtet werden.

Die IBA Berlin 2034-37 kombiniert klassische Ansätze von Architektur- und Bauausstellungen mit den Schwerpunkten Soziales, Wirtschaft und Ökologie. Während des Ausstellungszeitraums werden in Berlin realisierte Projekte präsentiert, die beispielhaft für zukünftige Stadtentwicklungen stehen und sowohl national als auch international Aufmerksamkeit erhalten.

Die potenziellen Standorte für die IBA befinden sich entlang des S-Bahnrings sowie den Radialen und liegen an den Übergängen zwischen innerer und äußerer Stadt. Diese Areale bündeln komplexe städtebauliche, soziale und infrastrukturelle Herausforderungen. Die Weiterentwicklung dieser Räume soll dazu beitragen, städtebauliche Barrieren abzubauen, Stadtquartiere besser zu vernetzen und gleichzeitig neue, hochwertige Lebensräume zu schaffen.

Zur Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung wird eine landeseigene IBA-Gesellschaft gegründet, die die Projekte in allen Realisierungsphasen begleitet. Ein Kuratorium mit nachgewiesener Expertise in den Bereichen Städtebau, Architektur, Umwelt- und Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Mobilität, Digitales und Soziales wird die Gesellschaft fachlich unterstützen.

Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, betonte, dass die IBA 2034-37 darauf abzielt, globale Herausforderungen der Stadtentwicklung im lokalen Kontext zu adressieren. Berlin soll als Standort für zukunftsfähigen Städtebau national und international positioniert werden. Wichtige Arbeitsfelder sind der sensible Weiterbau bestehender Quartiere, der Umbau untergenutzter Räume sowie der Neubau auf bislang anders genutzten Flächen. Exemplarische Projekte sollen aufzeigen, wie Berlin ressourcenschonend und zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann.

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Bildquelle: George Frewat auf Pexels

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