Konflikt zwischen Jan Böhmermann und Lukas Podolski
Zwischen den beiden prominenten Persönlichkeiten aus Köln, Jan Böhmermann und Lukas Podolski, gibt es erneut Spannungen. In der aktuellen Episode des Podcasts „Fest und Flauschig“ haben Böhmermann und sein Kollege Olli Schulz einen Werbespot thematisiert, in dem Podolski für die Nutzung der Social-Media-App TikTok wirbt.
In dem Podcast, der regelmäßig ausgestrahlt wird, wird Podolski als Befürworter der sicheren Nutzung von TikTok durch Kinder dargestellt. Böhmermann spielte den Spot ein und äußerte sich ironisch über Podolskis Werbeengagement. Er betonte, dass Podolski nicht für alles Werbung mache und sich genau über die Inhalte informiere, die er unterstütze.
Kontroversen rund um TikTok
Die Nutzung von TikTok, insbesondere durch Kinder und Jugendliche, wird von Fachleuten als problematisch angesehen. Die App, die für ihre kurzen, schnell konsumierbaren Videos bekannt ist, wird als potenziell süchtig machend betrachtet. Experten diskutieren seit längerem über ein Mindestalter für die Nutzung solcher Plattformen oder sogar über ein Verbot. Schulz bezeichnete Podolskis Auftritt in dem Werbespot als „schäbig“.
Böhmermanns Imitationen und frühere Konflikte
Die Kritik von Böhmermann blieb nicht auf verbale Äußerungen beschränkt. Er imitierte Podolski in mehreren fiktiven Werbespots, in denen er sich unter anderem für „verantwortungsbewusste Dealer“ in einem Drogen-Hotspot in Frankfurt aussprach. In einer weiteren Imitation lobte er die Kommunistische Partei Chinas sowie die Prostitution in einem Kölner Bordell.
Die Spannungen zwischen Podolski und Böhmermann sind nicht neu. Bereits während der Fußball-WM kam es zu einem Konflikt, als Podolski Böhmermann verklagte, weil er sich von dessen Imitationen als „trampeliger und blöder Fußball-Prolet“ dargestellt fühlte. Diese Klage war jedoch nicht erfolgreich. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich, als ein Barca-Fan 580 Kilometer ins falsche Stadion fuhr.
Frühere Äußerungen von Podolski
Podolski hat Böhmermanns Spott nicht vergessen. Als die Staatsanwaltschaft Mainz 2016 gegen Böhmermann wegen eines Schmähgedichts über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan ermittelte, äußerte Podolski auf Twitter, dass jemand, der ständig auf Kosten anderer austeilt, irgendwann die Konsequenzen zu spüren bekomme. Er verwendete den Hashtag „nichtvergessen“.
Nach Podolskis Rücktritt aus der Nationalmannschaft gab es jedoch auch versöhnlichere Äußerungen zwischen den beiden, was darauf hindeutet, dass sich die Beziehung im Laufe der Zeit verändert hat. In der Zwischenzeit hat sich auch das Kölner Reality-Duo am Meer einen Namen gemacht.
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Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert