Entwidmung von Sportflächen für das Schumacher Quartier in Berlin
Entwicklung eines neuen Stadtquartiers
Im Kontext der städtischen Entwicklung hat der Senat von Berlin am 16. Juni 2026 die Entwidmung bestimmter Sportflächen im Bezirk Reinickendorf beschlossen. Diese Entscheidung, die auf Vorschlag der Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, getroffen wurde, betrifft sowohl gedeckte als auch ungedeckte Sportanlagen in der Scharnweberstraße 81A/Uranusweg 34. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen der Schaffung des neuen Schumacher Quartiers, das auf den Flächen des ehemaligen Flughafens Tegel errichtet wird und dringend benötigten Wohnraum für die Stadt bereitstellen soll.
Sportbetrieb bleibt erhalten
Die Entwidmung bedeutet jedoch nicht die vollständige Schließung der Sportanlagen. Vielmehr wird ein Sportvereinsheim in Zusammenarbeit mit dem entsprechenden Verein auf dem Gelände realisiert. Laut Einschätzung des Bezirks bleibt der Sportbetrieb in seiner Funktion weiterhin bestehen, da lediglich Randflächen der Sportanlagen aufgegeben werden.
Verkehrliche Erschließung und Infrastruktur
Ein zentraler Aspekt dieser Entwicklung ist die Verbesserung der verkehrlichen Anbindung. Die geplante „neue Meteorstraße“ wird als Hauptverkehrsstraße fungieren und eine Verbindung zur Bundesautobahn sowie zu weiteren wichtigen Straßen wie der Antonienstraße, dem Eichborndamm und dem Kurt-Schumacher-Platz herstellen. Für den Ausbau dieser Infrastruktur ist die teilweise Inanspruchnahme der Sportflächen notwendig, um Fuß- und Radwege sowie Fahrradabstellanlagen und Verkehrsgrünflächen zu schaffen.
Ausstehende Zustimmung des Abgeordnetenhauses
Die endgültige Genehmigung des Projekts steht noch aus, da das Berliner Abgeordnetenhaus seine Zustimmung noch erteilen muss.
Für weitere Informationen steht das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin zur Verfügung.
Quellen: berlin.de
Bildquelle: Foto: A.Savin / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)