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Berlin: In Russland verbotenes Ballett kommt in die Deutsche Oper

Das in Russland verbotene Ballett „Nurejew“ wird ab dem 21. März an der Deutschen Oper Berlin aufgeführt. Inszeniert von Kirill Serebrennikow, der im Exil lebt, erzählt das Stück die Geschichte des Tänzers Rudolf Nurejew.

Berlin: In Russland verbotenes Ballett kommt in die Deutsche Oper
KI-generiert

Ein Ballett, das in Russland nicht mehr aufgeführt werden darf, wird an der Deutschen Oper Berlin präsentiert. Die Inszenierung stammt von einem Regisseur, der aus Moskau fliehen musste.

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Das Ballett „Nurejew“ wird ab dem 21. März an der Deutschen Oper Berlin gezeigt. Der russische Regisseur Kirill Serebrennikow, der seit 2022 im Exil in Berlin lebt, hat das Stück inszeniert. Die Premiere seiner Version fand im Dezember 2017 am Bolschoi-Theater in Moskau statt, jedoch konnte er aufgrund von strafrechtlichen Vorwürfen, die als politisch motiviert gelten, nicht daran teilnehmen.

In Serebrennikows Werk wird die Lebensgeschichte des Tänzers Rudolf Nurejew erzählt, der 1961 aus der Sowjetunion nach Frankreich floh und 1993 an den Folgen einer Aids-Erkrankung starb. Laut Berichten wurde das Ballett 2023 in Russland verboten, da es angeblich „nicht-traditionelle Werte“ und LGBTQ-„Propaganda“ verbreite.

Die Hauptrolle wird von dem 28-jährigen Brasilianer David Soares übernommen, der bereits an der Moskauer Inszenierung mitwirkte. Soares äußerte, dass es für ihn etwas ganz Besonderes sei, das Stück in Berlin erneut auf die Bühne zu bringen.

Kirill Serebrennikow betonte, dass die Botschaft des Stücks unverändert geblieben sei, da wir in einer Zeit leben, in der es an Freiheit und gesundem Menschenverstand mangele. Für ihn verkörpere Nurejew einen „Rebellen“, der ein Beispiel dafür sei, wie man gegen die graue und langweilige Normalität ankämpfen könne.

Die Aufführung in Berlin wird, auf Wunsch des Intendanten des Berliner Staatsballetts, weitgehend der Originalchoreografie von 2017 folgen.

Bildquelle: ai-generated-gemini

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