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Staatssekretär Biel bringt Berliner Labels nach Japan: Delegationsreise nach Tokio mit dem Fashion Council Germany gestartet

Wirtschaftsstaatssekretär Michael Biel leitet eine Delegation von zwölf Berliner Modelabels nach Tokio, um die Modebranche zu vernetzen und internationale Kontakte zu knüpfen. Die Reise findet parallel zur renommierten Rakuten Fashion Week Tokyo statt und zielt darauf ab, Berlins Strahlkraft als …

Staatssekretär Biel bringt Berliner Labels nach Japan: Delegationsreise nach Tokio mit dem Fashion Council Germany gestartet
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Wirtschaftsstaatssekretär Michael Biel führt gemeinsam mit einer Delegation von zwölf Berliner Modelabels eine Reise nach Tokio durch, die vom 16. bis 20. März 2026 stattfindet. Ziel dieser Reise ist es, die wirtschaftlichen und kreativen Verbindungen zwischen Berlin und der japanischen Hauptstadt weiter zu intensivieren. Im Fokus steht die Vernetzung der Berliner Designer:innen mit führenden Akteuren der japanischen Modeindustrie, Einkäufern, Medienvertretern und Branchenexperten. Durch diese Initiative sollen die Berliner Labels beim Aufbau internationaler Kontakte unterstützt und ihre Präsenz auf dem asiatischen Markt ausgebaut werden. Darüber hinaus zielt die Delegationsreise darauf ab, die internationale Strahlkraft Berlins als Modestandort zu stärken.

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Die Reise wird im Rahmen des Projekts BERLIN FASHION X INTERNATIONAL organisiert, das von der Senatsverwaltung für Wirtschaft gefördert wird und sich auf die internationale Vernetzung der Berliner Modebranche konzentriert. Mit 4.800 Unternehmen, über 25.000 Beschäftigten und einem Umsatz von rund fünf Milliarden Euro stellt die Modebranche einen bedeutenden Sektor der Berliner Kreativwirtschaft dar.

Teilnahme an der Rakuten Fashion Week Tokyo

Die Delegationsreise findet zeitgleich zur „Rakuten Fashion Week TOKYO 2026 AW“ statt, die vom 16. bis 21. März durchgeführt wird und als eine der wichtigsten Plattformen der asiatischen Modebranche gilt. Japan gehört zu den größten Modemärkten weltweit, mit einem Marktvolumen von etwa 13,2 Billionen Yen (rund 92 Milliarden US-Dollar).

Michael Biel, Staatssekretär für Wirtschaft, äußerte: „Tokio ist einer der spannendsten Modemärkte weltweit und als Tor zu Asien von zentraler Bedeutung für die internationale Positionierung unserer Kreativwirtschaft. Mit dieser Reise setzen wir gezielt auf die wachsende internationale Resonanz der Berliner Fashion Week und nutzen diese Dynamik, um neue Märkte für unsere Labels zu erschließen.“

Er fügte hinzu: „Wir unterstützen Berliner Designerinnen und Designer dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken und sich international zu positionieren – durch gezielte Kontakte, strategische Partnerschaften und den Transfer von Know-how. Gleichzeitig vertiefen wir die Zusammenarbeit mit Tokio, um langfristige Synergien zwischen unseren Kreativstandorten zu schaffen.“

Vielfalt der Berliner Mode präsentieren

Tokio gilt als eines der bedeutendsten Zentren für Design und Innovation weltweit, geprägt von einer einzigartigen Kombination aus avantgardistischem Design, lebendiger Streetwear-Kultur und einer hochinnovativen Modeindustrie. Die Rakuten Fashion Week Tokyo bringt zweimal jährlich internationale Akteure zusammen und bietet sowohl etablierten Marken als auch aufstrebenden Talenten eine globale Plattform.

Den Auftakt der Delegationsreise bildet ein Empfang in der Residenz der deutschen Botschafterin in Tokio, Petra Sigmund. Im Rahmen des „Berlin Fashion Showcase“ präsentieren die teilnehmenden Labels ausgewählte Looks, die die Vielfalt der Berliner Modebranche widerspiegeln. Während der Rakuten Fashion Week Tokyo haben die Designer die Möglichkeit, ihre Kollektionen in einem eigenen Berlin-Showroom im Tokioter Stadtteil Shibuya zu präsentieren und dort mit Einkäufern, Pressevertretern und Branchenvertretern in Kontakt zu treten. Das Programm wird durch Networking-Events, Fachgespräche und Besuche ausgewählter Shows japanischer Labels ergänzt.

Langfristige Zusammenarbeit zwischen Berlin und Tokio

Diese Reise knüpft an die langjährige Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Tokio an, die seit über drei Jahrzehnten besteht. Im vergangenen Jahr wurde die Zusammenarbeit weiter intensiviert: Während einer Delegationsreise von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey nach Japan wurde ein Memorandum of Understanding mit dem Tokioter Bezirk Shibuya unterzeichnet, einem der wichtigsten Zentren für Kreativwirtschaft und Innovation in Tokio. Ziel dieser Vereinbarung ist es, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen und neue Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen und Startups beider Städte zu schaffen.

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