Nachrichten aus Deutschland, Europa und der Welt

Aktuelles Echo
Abschied von der Kohle: Letzter Bagger verlässt Schleenhain Abschied von der Kohle: Letzter Bagger verlässt Schleenhain Vor 6 Minuten Mitarbeiterin einer Justizvollzugsanstalt in Haft wegen Drogenverdachts Mitarbeiterin einer Justizvollzugsanstalt in Haft wegen Drogenverdachts Vor 13 Minuten Tödlicher Unfall auf Baustelle in Tempelhof: 21-jähriger Arbeiter verstorben Tödlicher Unfall auf Baustelle in Tempelhof: 21-jähriger Arbeiter verstorben Vor 14 Minuten Befugnisse der Krankenkassen: Datenanalysen zur Identifikation von Gesundheitsrisiken im Fokus Befugnisse der Krankenkassen: Datenanalysen zur Identifikation von Gesundheitsrisiken im Fokus Vor 18 Minuten Gesundheitskrise durch übermäßigen Rote-Bete-Konsum: 82-Jähriger fast verstorben Gesundheitskrise durch übermäßigen Rote-Bete-Konsum: 82-Jähriger fast verstorben Vor 22 Minuten Bank of America muss hohe Strafe wegen Geldwäscheversäumnissen zahlen Bank of America muss hohe Strafe wegen Geldwäscheversäumnissen zahlen Vor 26 Minuten Kompany fordert Olise nach fragwürdiger Aktion zum Umdenken auf Kompany fordert Olise nach fragwürdiger Aktion zum Umdenken auf Vor 31 Minuten Neue Militärstrategien des Iran in der Straße von Hormus: Auswirkungen auf die US-Wahlen Neue Militärstrategien des Iran in der Straße von Hormus: Auswirkungen auf die US-Wahlen Vor 43 Minuten Trumps Anhänger kämpfen mit hohen Lebenshaltungskosten und globalen Konflikten Trumps Anhänger kämpfen mit hohen Lebenshaltungskosten und globalen Konflikten Vor 44 Minuten Paul Panzer: Trauer um die Ehefrau als Antrieb für die Fortsetzung seiner Tour Paul Panzer: Trauer um die Ehefrau als Antrieb für die Fortsetzung seiner Tour Vor 1 Stunde

Reisen auf Urlaubsinsel nicht empfohlen: Schließungen und Einschränkungen

Das Auswärtige Amt warnt dringend vor Reisen nach Kuba aufgrund einer akuten Energiekrise. Stromausfälle, geschlossene Hotels und eingeschränkte medizinische Versorgung machen Urlaub auf der Insel derzeit nahezu unmöglich.

Reisen auf Urlaubsinsel nicht empfohlen: Schließungen und Einschränkungen
Bildquelle: Spencer Everett auf Unsplash

Die Energiekrise auf Kuba hat sich erheblich verschärft. Das beliebte Urlaubsland sieht sich mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert, die das Reisen nahezu unmöglich machen. Das Auswärtige Amt hat nun Reisewarnungen ausgesprochen.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Havanna – Die malerischen Strände Kubas ziehen normalerweise zahlreiche Touristen an, doch gegenwärtig leidet die Karibikinsel unter einer gravierenden Energiekrise. Häufige Stromausfälle, geschlossene Hotels und gestrichene Flüge erschweren die Reiseplanung erheblich. Das Auswärtige Amt hat daher eindringlich vor Reisen nach Kuba gewarnt.

Der sozialistische Inselstaat befindet sich in einer tiefen wirtschaftlichen Krise.

„Von Reisen nach Kuba wird derzeit dringend abgeraten“,

erklärte das Ministerium. Die Energiekrise trifft auf eine bereits stark angeschlagene Energieinfrastruktur.

„Das Ausbleiben von Öl- und Treibstofflieferungen aus dem Ausland führt zu erheblichen Ausfällen bei der Energie- und Treibstoffversorgung, die sich auf alle Lebensbereiche auswirken.“

Medizinische Versorgung stark eingeschränkt

Die Situation im Gesundheitswesen ist besonders besorgniserregend. Die medizinische Versorgung, die bereits vor der Krise gravierende Mängel aufwies, ist nun stark beeinträchtigt. Auch die Rücktransporte von Patienten gestalten sich äußerst schwierig. Seit dem 9. Februar ist es nicht mehr möglich, Flugzeuge aus dem Ausland in Kuba zu betanken. Zahlreiche Fluggesellschaften haben ihre Direktflüge aus Europa bis Ende Mai eingestellt, und mehrere Hotels mussten bereits schließen.

Reiserecht im Krisenfall

Im Falle einer Krisensituation sollten Reisende ihre Rechte kennen. Ein kostenloser Ratgeber bietet hilfreiche Informationen und einen Handlungsleitfaden, der auf den Erfahrungen eines Rechtsberaters basiert.

Hinweise des Auswärtigen Amts

Das Auswärtige Amt gibt Reisenden folgende Empfehlungen:

  • Informieren Sie sich über lokale und internationale Medien über die aktuelle Lage.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Behörden.
  • Bewegen Sie sich nach Einbruch der Dunkelheit vorsichtig im öffentlichen Raum.
  • Halten Sie Powerbanks, Taschenlampen und Kerzen bereit, um auf Stromausfälle vorbereitet zu sein.
  • Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts ein.

Am 17. März konnten die kubanischen Behörden nach mehr als 24 Stunden einen großflächigen Stromausfall beheben. Das Stromnetz wurde wieder hochgefahren, jedoch gab die Regierung keine Informationen über die Ursachen der jüngsten Ausfälle bekannt.

In den letzten Monaten hat der Druck der USA auf Kuba zugenommen. Nach der US-Militärintervention in Venezuela und der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro wurden die venezolanischen Öllieferungen an Kuba blockiert, was die wirtschaftliche Lage weiter verschärft hat. US-Präsident Donald Trump kündigte an, er werde das Land „übernehmen“.

„Ich kann mit dem Inselstaat alles machen, was ich will“,

sagte der Präsident. Die kubanische Regierung kündigte entschlossenen Widerstand gegen äußere Aggressionen an.

„Jeder äußere Aggressor wird auf unerschütterlichen Widerstand stoßen“,

erklärte Präsident Miguel Díaz-Canel.

Die Kanarischen Inseln bereiten sich ebenfalls auf extreme Wetterbedingungen vor, die möglicherweise auch Auswirkungen auf den Tourismus haben könnten.

Mehr zum Thema

„`

Bildquelle: Bildquelle: Spencer Everett auf Unsplash

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.