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Steuerung des Verbrechens: Klub-Boss tot in seinem Auto aufgefunden

In Burgas wird der 57-jährige Klub-Boss Hristo Burgazliev tot in seinem Auto aufgefunden, nachdem ein Schuss aus einer Sig-Sauer-Waffe abgegeben wurde. Erste Ermittlungen deuten auf einen Selbstmord hin, während sein Leibwächter an finanziellen Problemen als Motiv zweifelt.

Steuerung des Verbrechens: Klub-Boss tot in seinem Auto aufgefunden
depositphotos

In der bulgarischen Hafenstadt Burgas wurde am Montagnachmittag der Geschäftsmann und Klub-Besitzer Hristo Burgazliev tot in seinem eigenen Fahrzeug entdeckt.

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Burgas (Bulgarien) – Eine erschütternde Tragödie hat die bulgarische Hafen- und Touristenstadt Burgas getroffen: Am Montagnachmittag wurde der 57-jährige Geschäftsmann und Klub-Besitzer Hristo Burgazliev leblos in seinem Audi A8 aufgefunden.

Wie die Nachrichtenplattform „Dnes.dir.bg“ berichtet, wurde gegen 15.17 Uhr ein Einschussloch in das Schaufenster eines Waschmittelgeschäfts gemeldet. Polizeikräfte trafen daraufhin am Tatort ein und fanden die Leiche des Vorstandsvorsitzenden des Fußball-Zweitligisten OFK Pomorie in seinem Fahrzeug, das eine Schussverletzung an der Schläfe aufwies.

Ersten Ermittlungen zufolge durchdrang das Projektil zunächst das Fenster der im Stadtzentrum geparkten Limousine von Burgazliev, bevor es die Schaufensterscheibe des Ladens beschädigte.

Bezirksstaatsanwalt Georgi Chinev wies Spekulationen über ein mögliches Gewaltverbrechen zurück. Burgazliev sei demnach nicht Opfer eines Mordes geworden.

„Zum jetzigen Zeitpunkt legen die verfügbaren Beweismittel die Schlussfolgerung nahe, dass es sich um Selbstmord handelte“, erklärte Chinev laut „Gol.bg“. Demnach habe sich der Vater der Sporttanz-Europameisterin Hristiana Burgazlieva mit einer legal besessenen Waffe der Marke Sig Sauer das Leben genommen.

Die laufenden Ermittlungen sollen nun die Hintergründe des Vorfalls klären, wobei auch das Geschäftsleben des Verstorbenen untersucht wird.

Berichten bulgarischer Medien zufolge war Burgazliev im Besitz mehrerer Wechselstuben. Eine Überprüfung im Handelsregister ergab, dass er an verschiedenen Unternehmen beteiligt war und über zahlreiche Immobilien verfügte.

Sein langjähriger Leibwächter äußerte indes Zweifel an finanziellen Problemen als möglichem Motiv für den Suizid.

„Ich glaube nicht, dass er Schulden hatte und diese nicht begleichen konnte“, sagte Stoyan Todorov. Auch sonst habe nichts auf eine solche Entwicklung hingedeutet. „Er war ruhig, alles war absolut normal“, fügte Todorov hinzu, der ihn am Tattag vorzeitig nach Hause geschickt hatte: „Wenn du gehen willst, siehst du ja, dass es keine Arbeit mehr gibt“, schilderte er die letzte Begegnung.

Normalerweise wird über Suizide oder Suizid-Gedanken nicht berichtet. Da es sich jedoch um eine Person des öffentlichen Lebens handelt, hat sich die Redaktion entschieden, das Thema anzusprechen.

Wenn Sie selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sind, finden Sie bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, auch anonym. Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Bildquelle: depositphotos

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