Im Wiener Bezirk Alsergrund, in der Nähe des Stadtzentrums, ereignete sich am Dienstagnachmittag ein tragischer Arbeitsunfall. Teile eines Baugerüsts stürzten ein, wobei vier Personen ums Leben kamen. Ein weiterer Arbeiter wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Das Unglück trat während der Ausbauarbeiten eines Dachgeschosses auf, wie die Rettungskräfte mitteilten. Bei Betonierarbeiten im Innenhof wurden insgesamt fünf Arbeiter unter den eingestürzten Gerüstteilen, Betonschalungen und flüssigem Beton verschüttet, berichtete ein Feuerwehrsprecher.
Die alarmierten Einsatzkräfte entdeckten zunächst einen 45-jährigen Arbeiter, der lebensgefährlich verletzt war. Später konnten die Leichname von vier seiner Kollegen geborgen werden. Alle Opfer befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks auf dem zusammenbrechenden Baugerüst.
Herausfordernder Einsatz für die Feuerwehr
Der Feuerwehrsprecher erklärte, dass der Einsatz äußerst herausfordernd war. Teile des Baumaterials mussten teilweise mit bloßen Händen entfernt werden. Insgesamt waren 120 Feuerwehrleute im Einsatz, unterstützt von einem Kran und einer Seilwinde. In ähnlichen Fällen, wie dem Einsatz der Bayerischen Polizei, zeigt sich, wie wichtig schnelle Reaktionen sind.
Die genauen Umstände, die zu diesem Unglück führten, sind noch unklar. Die Polizei hat vor Ort mit Zeugen gesprochen. Laut Berichten waren auch mehrere Angehörige der betroffenen Arbeiter während des Einsatzes am Unfallort und erhielten Unterstützung. Tragische Vorfälle wie der Einsturz einer Treppe in Witten verdeutlichen die Gefahren am Arbeitsplatz.
In der Zwischenzeit wurde auch über den tragischen Verlust von Radio-Moderatorin Lara Baumgartner berichtet, die bei einem Feuer ums Leben kam.
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