Am 24. März 2026 hat der Senat den siebten Bericht über den Ausbau des Südhafens in Berlin-Spandau zur Kenntnis genommen, der vom Regierenden Bürgermeister Kai Wegner präsentiert wurde. Der Ausbau des Südhafens wurde im September 2021 beschlossen, und die Senatskanzlei informiert regelmäßig über die Fortschritte des Projekts.
Das Hauptziel des Ausbaus besteht darin, den Güterverkehr von der Straße auf Schienen und Wasserwege zu verlagern. Dieses Vorhaben gilt als ein zentrales Projekt für einen umweltfreundlichen und stadtverträglichen Wirtschaftsverkehr in Berlin. Zu den wesentlichen Projektpartnern zählen die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (BEHALA), die Senatskanzlei sowie die Senatsverwaltungen für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Wirtschaft, Energie und Betriebe, und der Bezirk Spandau. Auch die Senatsverwaltung für Finanzen sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sind beteiligt.
Der Bericht fasst die Strukturen des Gesamtprojekts, den Fortschritt der einzelnen Teilprojekte und laufende Abstimmungsprozesse im Zeitraum von Januar 2025 bis Dezember 2025 zusammen. In diesem Zeitraum wurden die Planungen für das Teilprojekt Zuführungsgleis sowie für die Einzelvorhaben Schulenburgbrücke und Kreuzungsbereich fortgeführt. Zudem wurde für die wasserbaulichen Anlagen im Teilprojekt Unterhafen ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Aufgrund komplexer baulicher Abhängigkeiten verschieben sich einige Projektmeilensteine, sodass der Abschluss des Gesamtvorhabens für das Jahr 2032 angestrebt wird. Wichtige Bahnstrecke länger gesperrt ist ebenfalls ein Thema, das in diesem Zusammenhang Beachtung findet.
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Bildquelle: George Frewat auf Pexels