Angelika Mann, eine der bekanntesten Sängerinnen der DDR, hat ihre letzte Ruhestätte in Berlin gefunden. Die Künstlerin, die auch nach dem Mauerfall weiterhin gefragt war, verstarb Anfang des Jahres im Alter von 76 Jahren.
Beerdigung im engsten Kreis
Die Beisetzung fand auf dem Friedhof Stubenrauchstraße in Berlin-Schöneberg statt. Laut Angaben ihres Ehemannes, Ralf Rasch, nahmen mehr als 100 Trauergäste an der Zeremonie teil, die im kleinen Rahmen stattfand und von Berufskollegen sowie Weggefährten besucht wurde. Rasch äußerte, dass die Anwesenheit der Gäste eine große Unterstützung für die Hinterbliebenen war.
Lebensweg und künstlerisches Erbe
Angelika Mann, die aufgrund ihrer Körpergröße von 1,49 Metern den Spitznamen „die Lütte“ trug, erlag am 21. Januar 2026 den Folgen einer zurückgekehrten Krebserkrankung. Sie war über fünf Jahrzehnte als Künstlerin aktiv, sowohl als Sängerin als auch als Schauspielerin, Kabarettistin und Moderatorin. Zu den traurigen Nachrichten in der Unterhaltungsbranche zählt auch der Verlust von „The Crown“-Star Jane Lapotaire, die kürzlich im Alter von 82 Jahren verstarb.
Letzter Wunsch und prominente Nachbarn
Ihr Ehemann berichtete, dass es Manns Wunsch war, auf dem Friedhof in der Friedenauer Stubenrauchstraße beigesetzt zu werden. Ihr Grab befindet sich in der Nähe der Ruhestätte des Musikers Franz Bartzsch, der viele ihrer Lieder komponierte. Der Friedhof ist auch die letzte Ruhestätte zahlreicher prominenter Persönlichkeiten aus dem deutschen Kulturleben, darunter die Filmikone Marlene Dietrich und der Fotograf Helmut Newton. In dieser Zeit des Verlustes wurde auch die Nachricht über den Tod von Radio-Moderatorin Lara Baumgartner bekannt, die tragischerweise bei einem Feuer-Inferno ums Leben kam. Zudem trauert die Dartszene um Weltmeister Peter Seidl, der im Alter von 62 Jahren verstorben ist.
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Bildquelle: ai-generated-gemini