In wenigen Tagen startet die größte Fußball-Weltmeisterschaft, die jemals stattgefunden hat, in den USA, Kanada und Mexiko. Dieses bedeutende Sportereignis weckt auch in Berlin großes Interesse. Seit Ende April ist eine neue Verordnung für Sportereignisse in Kraft, die es ermöglicht, viele Spiele in der Außengastronomie der Stadt bis in die späten Abendstunden zu übertragen.
Die Verordnung regelt die öffentlichen Fernsehdarbietungen im Rahmen der Außengastronomie in Berlin, sofern diese den öffentlich-rechtlichen Vorschriften entsprechen. Die spezifischen Regelungen sind wie folgt:
Fernsehübertragungen der Vorrundenspiele sind von Sonntag bis Donnerstag erlaubt, sofern die Spiele spätestens um 20 Uhr beginnen. An den anderen Tagen, also freitags und samstags, dürfen Spiele gezeigt werden, die nicht später als um 21 Uhr angepfiffen werden.
In der K.-o.-Phase, die die Finalrunde umfasst, gibt es keine Unterscheidung zwischen den Wochentagen. An jedem Tag dürfen K.-o.-Spiele übertragen werden, die spätestens um 21 Uhr beginnen. Dies bedeutet, dass die Übertragungen bei regulärem Spielende bis etwa 23 Uhr und im Falle von Verlängerungen oder Elfmeterschießen bis etwa 24 Uhr erlaubt sind.
Von diesen zeitlichen Beschränkungen ausgenommen sind alle WM-Spiele, an denen die deutsche Mannschaft beteiligt ist, sowie das WM-Finale.
Ute Bonde, die Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, äußerte sich zu den bevorstehenden Wochen: „Wir stehen vor fünf Wochen voller Spannung, Dramatik und Freude. Berlin wird dieses große Fußballfest gemeinsam feiern. Ich appelliere jedoch an die Betreiber der Außengastronomie und die Fußballfans, verantwortungsbewusst mit diesem Spielraum umzugehen. Die Nachtruhe der Anwohner ist ein wichtiges Gut.“ In diesem Zusammenhang ist auch die wichtige Bahnstrecke zu beachten, die länger gesperrt ist und die Anreise zu den Spielen beeinflussen könnte.
Für weitere Informationen zur neuen Sportereignisse-Verordnung und den damit verbundenen Auflagen stehen die Kontaktdaten der Pressestelle zur Verfügung. Zudem könnte die Niederlage von Union Berlin gegen Bayern für einige Diskussionen sorgen, die die Fußballfans in der Stadt beschäftigen werden.
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Quellen: berlin.de, Tagesspiegel, Focus
Bildquelle: Hedieh Rouhi auf Pexels