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Berliner Landesdienst erhält neuen Leitfaden zum Schutz der Mitarbeiter vor Gewalt

Der Berliner Senat hat einen Leitfaden zum Schutz der Beschäftigten vor Gewalt veröffentlicht, der Behörden und Führungskräfte bei der Prävention und Intervention unterstützen soll. Der Leitfaden enthält Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen und zur systematischen Erfassung von Gewaltvorfällen.

Berliner Landesdienst erhält neuen Leitfaden zum Schutz der Mitarbeiter vor Gewalt
Photo by Florian Wehde on Unsplash

Im Kontext der wachsenden Übergriffe auf Beschäftigte im öffentlichen Dienst hat der Berliner Senat einen neuen Leitfaden mit dem Titel „Schutz der Beschäftigten vor Gewalt“ veröffentlicht. Dieser Leitfaden, der unter der Koordination der Landeskommission Berlin gegen Gewalt erstellt wurde, richtet sich an Führungskräfte, Behördenleitungen sowie die Beschäftigten selbst. Ziel ist es, ein systematisches Vorgehen zum Gewaltschutz in den Dienststellen zu fördern, bestehende Schutzmaßnahmen zu evaluieren und das Bewusstsein für mögliche Gefahren zu schärfen.

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Iris Spranger, die Senatorin für Inneres und Sport, betonte:

„Der Schutz der Beschäftigten vor Gewalt ist ein zentrales Anliegen der Berliner Verwaltung sowie gemeinschaftliche Aufgabe aller Behörden und Dienststellen des Landes Berlin. Wir dulden keine Gewalt gegen Beschäftigte – hier gilt Null Toleranz.“

Sie fügte hinzu, dass der Leitfaden eine entschlossene Reaktion auf die steigenden Übergriffe darstellt und umfassende Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beinhaltet. Die Strategie umfasst Prävention, Intervention und Nachsorge, um die Sicherheit der Beschäftigten nachhaltig zu verbessern.

Der Leitfaden bietet praxisnahe Ansätze, wie Dienststellen Gewalt vorbeugen, in kritischen Situationen reagieren und Betroffene nach Vorfällen unterstützen können. Er enthält spezifische Empfehlungen zu baulichen, organisatorischen und personellen Schutzmaßnahmen. Dazu zählen unter anderem die sichere Gestaltung von Eingangs- und Wartebereichen sowie Notfall- und Alarmierungsmaßnahmen. Auch die Durchführung von Schulungen, Deeskalationstrainings und die Etablierung klarer Meldewege sind Teil des Konzepts. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die systematische Erfassung und Auswertung von Gewaltvorfällen. Eine Checkliste unterstützt die Dienststellen bei der Entwicklung und Umsetzung spezifischer Gewaltschutzkonzepte.

Der Leitfaden wurde in einer Arbeitsgruppe entwickelt, an der verschiedene Ressorts beteiligt waren, darunter die Senatskanzlei, die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, sowie die Senatsverwaltungen für Bildung, Finanzen, Inneres und Sport, Justiz und Verbraucherschutz, die Unfallkasse Berlin, die Berliner Feuerwehr, die Polizei Berlin sowie die Bezirke Mitte, Neukölln und Lichtenberg.

Ab sofort ist der Leitfaden online verfügbar unter https://www.berlin.de/lb/lkbgg/publikationen/berliner-forum-gewaltpraevention/2026/.

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Quellen: berlin.de, tagesschau, NDR

Bildquelle: Florian Wehde auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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