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Beteiligung geht in die nächste Phase: Bürgerforum zur Berliner Olympiabewerbung

Am 14. März 2026 startet das erste Bürgerforum zur Olympiabewerbung Berlins. Ausgewählte Bürger erarbeiten Empfehlungen, die in die „Bürgercharta für Olympia“ einfließen und die öffentliche Diskussion über die Spiele 2036, 2040 oder 2044 prägen sollen.

Beteiligung geht in die nächste Phase: Bürgerforum zur Berliner Olympiabewerbung
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Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin informiert über den Beginn des ersten Bürgerforums zur Bewerbung der Stadt um die Olympischen und Paralympischen Spiele. Dieses findet am Samstag, dem 14. März 2026, statt. Eine repräsentativ ausgewählte Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die durch ein Losverfahren bestimmt wurde, wird an diesem Forum teilnehmen. In drei aufeinanderfolgenden Samstagen werden die Teilnehmer diskutieren und gemeinsam Empfehlungen für die Bewerbung erarbeiten. Die Ergebnisse der Kiez-Tour, der Workshops mit Akteuren aus der Stadtgesellschaft sowie der Online-Beteiligung werden dabei zu konkreten Maßnahmen verdichtet. Ziel ist die Erstellung einer „Bürgercharta für Olympia“, die die Empfehlungen der Stadtgesellschaft zusammenfasst.

Die Kiez-Tour fand im Februar in allen zwölf Berliner Bezirken statt. Dabei kamen rund 1.300 Menschen mit dem Olympia-Projektteam ins Gespräch oder informierten sich über die Bewerbung. Viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihre Einschätzungen, Erwartungen und auch kritischen Anmerkungen zu äußern, was wertvolle Hinweise für die weitere Arbeit an der Bewerbung und das Bürgerforum lieferte.

Das Olympia-Projektteam war in den vergangenen Wochen mit einem mobilen Informationsstand in Berlin unterwegs, um an Orten wie Bibliotheken, Sportveranstaltungen, Einkaufszentren und anderen öffentlichen Plätzen mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Ziel dieser aufsuchenden Beteiligung war es, die Berlinerinnen und Berliner über die Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 zu informieren.

Insgesamt wurden mehr als 1.200 qualitative Rückmeldungen und Hinweise erfasst, die nun ausgewertet werden. In vielen Gesprächen wurde deutlich, dass das Interesse an den Olympischen und Paralympischen Spielen groß ist, jedoch auch ein erheblicher Informationsbedarf über die möglichen Auswirkungen auf die Stadt und ihre Bewohner besteht. Häufig angesprochen wurden Themen wie Sportstätten, die Förderung des Breitensports sowie Verbesserungen in der Infrastruktur und Mobilität in Berlin.

„Die Gespräche in den Kiezen haben gezeigt, dass viele Berlinerinnen und Berliner sehr differenziert auf das Thema schauen. Wer sich beteiligt hat, hat konkrete Ideen, Erwartungen und auch kritische Fragen eingebracht. Genau diese Perspektiven helfen uns, die Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele realistisch und berlin-spezifisch weiterzuentwickeln“, sagte Berlins Olympiabeauftragter Kaweh Niroomand.

Parallel zu diesem Beteiligungsprozess laufen die politischen und organisatorischen Vorbereitungen für die Bewerbung weiter. Im Frühjahr wird sich das Berliner Abgeordnetenhaus mit dem Thema befassen. Am 4. Juni wird das Konzept beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eingereicht. Am 26. September 2026 entscheidet die Mitgliederversammlung des DOSB, welcher Standort für Deutschland in den internationalen Auswahlprozess für die Olympischen und Paralympischen Spiele gehen soll.

Kontaktinformationen

Presse- und Informationsamt des Landes Berlin
Jüdenstr. 1
10178 Berlin
Tel.: (030) 9026-2411
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