Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Gewerkschaft Verdi haben eine Einigung über einen neuen Manteltarifvertrag erzielt. Diese Vereinbarung verhindert vorerst einen Streik im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Hauptstadt.
Wie die BVG am Freitag bekanntgab, wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket mit der Arbeitnehmervertretung vereinbart. Der neue Manteltarifvertrag sieht unter anderem eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro vor. Zudem haben die Beschäftigten die Möglichkeit, zwischen bis zu 33 zusätzlichen Urlaubstagen oder einer Gehaltserhöhung zu wählen. Für den Zeitraum von 2027 bis 2029 können die Mitarbeiter jährlich entscheiden, ob sie einen zusätzlichen Urlaubstag oder bis zu 1,35 Prozent mehr Gehalt erhalten möchten.
Jenny Zeller-Grothe, die Verhandlungsführerin und Vorständin für Betrieb und Personal der BVG, äußerte sich zu den Ergebnissen der Verhandlungen und betonte die Bedeutung der Arbeit, jedoch auch, dass sie nicht alles im Leben sei. Darüber hinaus wird es ab sofort auch eine höhere Vergütung für Mehrarbeit geben. Die Mitarbeiter der BVG haben die Möglichkeit, ihre wöchentliche Regelarbeitszeit von 36,5 oder 37,5 Stunden auf bis zu 39 Stunden zu erhöhen. Wichtige Bahnstrecke länger gesperrt: Züge zwischen Hamburg und Berlin fahren erst ab Juni wieder.
Zusätzlich zu den Wahlmöglichkeiten erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 150 Euro sowie ab 2027 jährlich 600 Euro als Urlaubsgeld. Ab dem kommenden Jahr wird zudem die Mindestruhezeit zwischen zwei Arbeitsschichten auf elf Stunden angehoben, wobei bisherige Ausnahmen von dieser Regelung nicht mehr zulässig sind.
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Bildquelle: ai-generated-gemini