Der Frühling bringt in Berlin die beeindruckenden Kirschblüten mit sich. Diese sind jedoch nicht überall in der Stadt zu finden, sondern konzentrieren sich auf bestimmte Alleen und Parks.
Kirschblüten in Pankow und Mitte
In den Bezirken Pankow und Mitte können von Ende März bis Mitte April mehrere hundert Kirschbäume bewundert werden. In der Nähe des Mauerparks stehen 215 Kirschbäume, die zum Spazieren einladen. Ein wenig weiter nördlich, in der Nähe des S-Bahnhofs Wollankstraße, befinden sich weitere 120 Bäume. Besucher, die dort aussteigen, können einfach der Bahnstrecke in Richtung Bürgerpark Pankow folgen. Zudem gibt es in der Vesaliusstraße 32 Kirschbäume.
Kirschallee am Görlitzer Park und in Marzahn
Am Landwehrkanal, der den ehemaligen Grenzstreifen zwischen Treptow und Neukölln markiert, gibt es ebenfalls mehrere Kirschbäume. Die besten Zugänge zu diesen Alleen sind vom Görlitzer Park aus möglich, indem die Lohmühlenbrücke überquert und dann nach Süden in Richtung Maybachufer gegangen wird. In der Wiener Straße stehen zudem 20 Kirschbäume.
Die Gärten der Welt in Berlin-Marzahn bieten die größte Kulisse für Kirschblütenbäume. Dort findet am 11. und 12. April 2026 das Kirschblütenfest statt, zu dem etwa 25.000 Besucher erwartet werden.
Blütenpracht am Stadtrand
Im Bezirk Lichtenberg gibt es ebenfalls zahlreiche Kirschbäume. Eine Ansammlung von 50 Bäumen befindet sich im Landschaftspark Nord-Ost am Hagenower Ring. Eine kleinere Kirschblütenallee mit rund 14 Bäumen ist in der Lehndorffstraße zu finden.
Japanische Kirschbäume in Teltow
Die größte Ansammlung japanischer Kirschbäume in Teltow bei Berlin bleibt in diesem Jahr geschlossen. Jährlich ziehen über 1.000 Bäume zahlreiche Besucher an.
Ursprung der Kirschbäume in Berlin
Die Kirschbäume in Berlin sind das Ergebnis einer Spendenaktion des japanischen Fernsehsenders „TV-Asahi“ im Jahr 1990, die anlässlich der Wiedervereinigung Deutschlands ins Leben gerufen wurde. Mit den gesammelten Geldern wurden über 9.000 Bäume finanziert, von denen viele in Berlin gepflanzt wurden. Die ersten Exemplare wurden an der Glienicker Brücke, einem symbolträchtigen Ort der deutschen Teilung, gesetzt. Viele Kirschbäume stehen heute noch im ehemaligen Grenzstreifen. Besucher können auch die malerischste Kleinstadt, die du ab Berlin in einer guten Stunde erreichst erkunden.
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Bildquelle: ai-generated-gemini