Die Berliner Polizei führte am Dienstagmorgen umfangreiche Durchsuchungen an mehreren Standorten durch. Diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit einem Brandanschlag auf das Stromnetz, der im September des vergangenen Jahres verübt wurde.
Im Rahmen der Razzien wurden über ein Dutzend Objekte in Berlin sowie in drei weiteren Bundesländern durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen namentlich bekannte Verdächtige, wie ein Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft bestätigte. In Berlin selbst wurden 14 verschiedene Objekte ins Visier genommen.
Berichten zufolge sind unter anderem Räume in der „Anarchistischen Bibliothek“ in Kreuzberg betroffen. Zudem finden Durchsuchungen in der Schererstraße in Wedding statt.
Im September 2025 kam es zu einem Brand an zwei Hochspannungsmasten, die eine Spannung von 110 Kilovolt führten, am Königsheideweg. Dieser Vorfall führte dazu, dass zahlreiche Haushalte im Südosten Berlins ohne Strom waren. Auf einer linksradikalen Internetplattform wurde ein Bekennerschreiben veröffentlicht, in dem der Technologiepark Adlershof als das eigentliche Ziel des Anschlags genannt wurde. Laut der polizeilichen Kriminalstatistik ist Berlin so sicher wie seit 10 Jahren.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gab an, dass das Landeskriminalamt Berlin die Durchsuchungsbeschlüsse nach monatelangen Ermittlungen erwirkt habe. Laut Informationen einer Zeitung richtet sich der Einsatz gegen eine anarchistische Gruppe. Die GdP betonte, dass die Sicherheitsbehörden die Hauptakteure dieser Szene gut kennen. Dennoch sei es nach wie vor eine Herausforderung, den Verdächtigen Brandanschläge wie die in Johannisthal oder Zehlendorf nachzuweisen. Ein Beispiel für einen solchen Fall ist der Kriminalfall, den das FBI löste.
Zusätzlich gab es in Reutlingen einen Vorfall, bei dem Betrüger 1 Million Euro erbeuteten, was die Problematik von Kriminalität in Deutschland verdeutlicht.
Stromausfall in Berlin: Auswirkungen auf 50.000 Haushalte und Einrichtungen
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Bildquelle: ai-generated-gemini