In der Sitzung des Senats am 24. März 2026 wurde ein Bericht vorgestellt, der sich mit der Entwicklung und Nutzung von Liegenschaften für kulturelle Zwecke im Sondervermögen Daseinsvorsorge und nicht betriebsnotwendigen Bestandsgrundstücken des Landes Berlin (SODA) befasst.
Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SenKultGZ) hat in den letzten Jahren investive Mittel eingesetzt, um mehrere Landesliegenschaften im Kulturportfolio des Sondervermögens Immobilien des Landes Berlin (SILB) sowie des SODA zu sanieren. Angesichts der aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen ist eine Anpassung der Liegenschaftsstrategie notwendig. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf der Sicherung des Bestandes, wobei Mietvertragsverlängerungen angestrebt werden, sofern diese wirtschaftlich tragbar sind.
Um das Portfolio unabhängig von den Entwicklungen auf dem privaten Markt zu stabilisieren, verfolgt die SenKultGZ weiterhin die Entwicklung landeseigener Immobilien. Die Nach- und Umnutzung dieser Liegenschaften stellt den effektivsten Weg dar, um künstlerische Produktions- und Präsentationsräume langfristig zu sichern.
Derzeit werden für sechs Liegenschaften aus dem Portfolio des SILB und des SODA alternative Nutzungskonzepte untersucht, um eine kulturelle Nutzung durch geeignete private Akteure auf eigenwirtschaftlicher Basis zu ermöglichen. Die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) hat verschiedene Vergabeverfahren und -arten vorgeschlagen, darunter die Direkt- oder Konzeptvergabe von Miet- und Erbbaurechtsverträgen. Es müssen noch geeignete Vergabekriterien festgelegt werden, die sowohl eine qualitativ hochwertige als auch bedarfsgerechte kulturelle Nutzung sicherstellen.
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Bildquelle: George Frewat auf Pexels