Der Waldspielplatz Rallenweg im Revier Tegelsee hat nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wieder seine Pforten für die Öffentlichkeit geöffnet. In den letzten Wochen wurden durch die Berliner Forsten grundlegende Modernisierungen sowie Erweiterungen des beliebten Spielplatzes vorgenommen. Dabei wurden neue Spiel-, Sport- und Aufenthaltsbereiche geschaffen. Die offizielle Eröffnung fand in Anwesenheit von Kindern der Kita „Apfelbäumchen“ und der Kindertagespflege „Im kleinen Forsthaus“ statt, geleitet von Umweltstaatssekretär Andreas Kraus und dem Direktor der Berliner Forsten, Gunnar Heyne.
Andreas Kraus, der Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt, betonte die Bedeutung der Berliner Wälder für die Lebensqualität in der Stadt. Er hob hervor, dass diese Erholungsräume unverzichtbar für eine klimaangepasste Stadt sind. Der Waldspielplatz Rallenweg sei ein Beispiel dafür, wie nachhaltige Waldentwicklung, Naturerleben und bürgerschaftliches Engagement harmonisch zusammenwirken können. Die neuen Spielgeräte wurden aus Robinien- und Eichenholz gefertigt, das direkt aus dem Revier Tegelsee stammt und überwiegend bei den Stürmen im Juni 2025 angefallen ist. Die Forstwirtinnen und Forstwirte der Berliner Forsten haben dieses Material in kreative, einzigartige und langlebige Spielgeräte verwandelt.
Der Waldspielplatz Rallenweg steht auch für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Berliner Forsten und dem bürgerschaftlichen Engagement. Vor über zehn Jahren war der Standort von der Schließung bedroht, doch der Verein Waldfreunde Tegelsee setzte sich erfolgreich für seinen Erhalt ein und begleitet dessen Entwicklung bis heute. Für die jüngste Renovierung hat der Verein eine kleine Rutsche, eine Kommunikationstafel sowie ein Informationsschild gespendet.
Die Berliner Forsten betreiben insgesamt 14 Waldspielplätze, die von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fachgerecht erbaut und regelmäßig gewartet werden. Diese Einrichtungen sind TÜV-geprüft und unterliegen regelmäßigen Sicherheitsüberprüfungen durch die Forstämter.
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Quellen: berlin.de