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Frühling in Berlin: Wo die Kirschblüten erblühen

In Berlin blühen mehrere hundert Kirschbäume von Ende März bis Mitte April, insbesondere in den Bezirken Pankow und Mitte. Zu den bekanntesten Orten gehören der Mauerpark und die Gärten der Welt, wo ein Kirschblütenfest geplant ist.

Frühling in Berlin: Wo die Kirschblüten erblühen
KI-generiert

Bald ist es wieder soweit: Die Kirschbäume in Berlin beginnen zu blühen und markieren den Beginn des Frühlings. Diese beeindruckenden Blüten sind jedoch nicht überall in der Stadt zu finden, sondern konzentrieren sich auf bestimmte Orte.

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Kirschblüten in Pankow und Mitte

In den Bezirken Pankow und Mitte sind mehrere hundert Kirschbäume zu bewundern, die in der Regel von Ende März bis Mitte April blühen. Nahe dem Mauerpark stehen 215 Kirschbäume, die Spaziergängern die Möglichkeit bieten, die Blütenpracht zu genießen.

Etwas weiter nördlich, in der Nähe des S-Bahnhofs Wollankstraße, befinden sich weitere 120 Bäume. Besucher, die dort aussteigen, können einfach der Bahnstrecke in Richtung Bürgerpark Pankow folgen. Zudem stehen in der Vesaliusstraße 32 Kirschbäume.

Kirschalleen am Görlitzer Park und in Marzahn

Am Landwehrkanal, der sich auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Treptow und Neukölln erstreckt, können Spaziergänger ebenfalls unter mehreren Kirschbäumen flanieren. Die besten Zugänge zu diesen Alleen sind vom Görlitzer Park aus möglich, indem man die Lohmühlenbrücke überquert und dann nach Süden in Richtung Maybachufer geht. In der Wiener Straße stehen zudem 20 Kirschbäume.

Die Gärten der Welt in Berlin-Marzahn bieten die grünste Kulisse für die Kirschblütenbäume. Dort findet am 11. und 12. April 2026 das Kirschblütenfest statt, das bereits zum 18. Mal gefeiert wird und etwa 25.000 Besucher anziehen soll.

Blütenpracht am Stadtrand

Im Bezirk Lichtenberg gibt es ebenfalls zahlreiche Kirschbäume. Eine Ansammlung von 50 Bäumen befindet sich im Landschaftspark Nord-Ost am Hagenower Ring. Eine kleinere Kirschblütenallee mit rund 14 Bäumen ist in der Lehndorffstraße zu finden.

Die größte Ansammlung japanischer Kirschbäume in Teltow bei Berlin bleibt in diesem Jahr geschlossen. Jährlich ziehen über 1.000 Bäume dort Tausende von Besuchern an.

Ursprung der Kirschbäume in Berlin

Die Kirschbäume in Berlin sind das Ergebnis einer Spendenaktion des japanischen Fernsehsenders „TV-Asahi“. Anlässlich der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 rief der Sender zur Sammlung von Geldern auf, um japanische Kirschbäume in der Bundesrepublik zu pflanzen.

Mit den gesammelten Spenden wurden über 9.000 Bäume finanziert, von denen viele nach Berlin kamen. Die ersten Exemplare wurden an der Glienicker Brücke, einem symbolträchtigen Ort der deutschen Teilung, gepflanzt. Viele dieser Kirschbäume stehen noch heute im ehemaligen Grenzstreifen.

Die malerischste Kleinstadt, die du ab Berlin in einer guten Stunde erreichst, ist ebenfalls ein beliebtes Ziel für Ausflüge.

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Bildquelle: ai-generated-gemini

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