Konflikt bei Wahlplakatierung in Moabit
In Moabit kam es am gestrigen Abend zu einem Vorfall, der im Kontext der bevorstehenden Wahlen steht. Gegen 18:10 Uhr waren drei Männer im Alter von 24, 34 und 44 Jahren damit beschäftigt, Wahlplakate an Laternen in der Straße Alt-Moabit sowie an der Kreuzung Alt-Moabit und Beusselstraße anzubringen. Während dieser Tätigkeit wurden sie von zwei 28-jährigen Männern und einem 30-Jährigen verbal angegriffen und beleidigt.
Ein 28-Jähriger trat gegen einen Bollerwagen, der von den Wahlplakatierern mitgeführt wurde, und entwendete daraus Wahlplakate sowie Kabelbinder. Er überquerte daraufhin die Straße, wurde jedoch von dem 44-Jährigen, der ihm gefolgt war, bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festgehalten. In der Zwischenzeit erhielt der andere 28-Jährige einen Faustschlag ins Gesicht von einer bislang unbekannten Person, was zu einer Gesichtsverletzung führte, die ambulant behandelt werden musste. Der Angreifer konnte entkommen.
Im weiteren Verlauf des Vorfalls kam es zu einem körperlichen Zusammenstoß, bei dem der 30-Jährige den 34-Jährigen zu Boden brachte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten vor Ort entlassen. Die Polizei hat mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, darunter wegen Körperverletzung, Beleidigung und versuchter Sachbeschädigung. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernimmt die weiteren Ermittlungen.
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Quellen: berlin.de, rbb24, Tagesspiegel
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