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Kooperation zur Förderung von Reanimationsunterricht an Berliner Schulen

Die Bildungssenatorin von Berlin hat eine Vereinbarung mit der ADAC Stiftung unterzeichnet, um den Reanimationsunterricht an allen weiterführenden Schulen auszubauen. Ziel ist es, die Zahl der Ersthelfer in Berlin zu erhöhen und Schüler auf Notfälle vorzubereiten.

Kooperation zur Förderung von Reanimationsunterricht an Berliner Schulen
George Frewat auf Pexels

Berliner Schülerinnen und Schüler sollen künftig besser auf Notfallsituationen vorbereitet werden, um Leben zu retten. Am Mittwoch unterzeichnete Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch eine Vereinbarung mit Christina Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung, die eine Ausweitung des Reanimationsunterrichts an allen weiterführenden Schulen in Berlin zum Ziel hat.

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Die Kooperation, die auf einen Zeitraum von fünf Jahren angelegt ist, beinhaltet die Bereitstellung zusätzlicher Übungspuppen, speziell entwickelte Unterrichtsmaterialien sowie eine Unterstützung für Lehrkräfte. Die Qualifizierung der Lehrkräfte erfolgt durch etablierte Partner wie Vivantes und die Charité und wird von der ADAC Stiftung sowie dem Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) unterstützt.

Bereits über 70 weiterführende Schulen nehmen am Projekt „Berliner Schüler retten Leben“ teil, das von Charité, Vivantes und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie initiiert wurde. Mit der neuen Kooperation soll der Reanimationsunterricht ab der 7. Jahrgangsstufe weiter ausgebaut und auf alle weiterführenden Schulen in der Stadt ausgeweitet werden. Das Ziel ist es, die Anzahl der Ersthelferinnen und Ersthelfer in Berlin signifikant zu erhöhen.

Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, betonte die Bedeutung der schnellen Reaktion im Falle eines Herzstillstands. Sie wies darauf hin, dass in Deutschland jährlich bis zu 10.000 Menschen gerettet werden könnten, wenn sofort mit der Wiederbelebung begonnen wird. Sie unterstrich, dass es wichtig sei, dass Schülerinnen und Schüler frühzeitig lernen, Verantwortung zu übernehmen und im Notfall zu handeln. Der Reanimationsunterricht soll Wissen, Handlungssicherheit und den Mut fördern, einzugreifen. Ihr Dank galt dem BLiQ für die Unterstützung des Projekts sowie allen Partnern, die zur Ausbildung junger Lebensretter beitragen.

Christina Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung, äußerte, dass Lebensrettung in den Unterricht gehört. Junge Menschen lernen so frühzeitig, wie sie konkret helfen können und dass jeder Einzelne einen Unterschied machen kann. Die Zusammenarbeit zwischen Berlin und der ADAC Stiftung sei ein Beispiel für effektive Kooperation zwischen Politik und Zivilgesellschaft.

Nach der Vertragsunterzeichnung demonstrierten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit einem Notarzt der ADAC Luftrettung die Herzdruckmassage. Anlässlich des Tags der Luftrettung war zudem ein Rettungshubschrauber am Reichstag präsent.

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Bildquelle: George Frewat auf Pexels

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