Collien Fernandes hat über soziale Medien zur Teilnahme an einer Kundgebung in Berlin aufgerufen. Während der Veranstaltung am Brandenburger Tor wurde ein von ihr verfasstes Statement verlesen.
In ihrem Statement äußerte sich Fernandes positiv über die Teilnehmer, die sich für das wichtige Thema engagieren. Sie betonte, dass sexualisierte und digitale Gewalt weit verbreitet seien und wies auf bestehende gesetzliche Schutzlücken hin. Das Statement wurde von einer Aktivistin der Initiative „Ja ist Ja“ verlesen, die in engem Kontakt mit Fernandes steht. In ihrer Ansprache kritisierte Fernandes den Staat, der seiner Verantwortung in Bezug auf Persönlichkeitsrechte und sexuelle Selbstbestimmung nicht nachkomme. Sie forderte eine Veränderung und appellierte, dass Täter nicht ungestraft davonkommen dürften.
Fernandes verwies auf eine aktuelle Dunkelfeldstudie, die zeigt, dass lediglich 2,4 Prozent der Fälle von digitaler Gewalt zur Anzeige gebracht werden. Sie stellte fest, dass es nicht verwunderlich sei, wenn auf Anzeigen keine Konsequenzen folgen. Die „Mauer des Schweigens“ müsse durchbrochen werden.
Am Ende ihres Statements bedankte sich Fernandes bei den Anwesenden für die Solidarität, die ihr in einer schwierigen Zeit Unterstützung bietet.
In der Vergangenheit hatte Fernandes ihrem Ex-Mann Christian Ulmen schwere Vorwürfe gemacht und diese eidesstattlich versichert. Sie beschuldigte ihn, über Jahre hinweg gefälschtes sexuelles Bildmaterial von ihr im Internet verbreitet zu haben. Zudem soll er in ihrem Namen sexuelle Avancen an Männer gerichtet haben, was sie als digitale Vergewaltigung bezeichnete. Ulmen hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Sein Rechtsbeistand bezeichnete die Anschuldigungen als „unwahre Tatsachen“ und verwies auf eine einseitige Darstellung der Ereignisse. Zudem steht Nsoki im Fokus der Kritik nach der Niederlage gegen Bayern.
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Bildquelle: ai-generated-gemini