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Kundgebung in Berlin: Collien Fernandes mobilisiert Teilnehmer

Collien Fernandes hat eine Demonstration in Berlin angekündigt, die am Sonntag am Brandenburger Tor stattfinden soll. Die Kundgebung, die auf die Verbreitung von Gewalt in Partnerschaften aufmerksam macht, erwartet rund 500 Teilnehmer.

Kundgebung in Berlin: Collien Fernandes mobilisiert Teilnehmer
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Collien Fernandes hat eine Kundgebung in Berlin angekündigt, die am kommenden Sonntag stattfinden soll. Die Veranstaltung wird voraussichtlich mehrere hundert Teilnehmer anziehen.

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Die Demonstration ist für 16 Uhr am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor angesetzt. Ein Sprecher der Berliner Polizei bestätigte, dass derzeit etwa 500 Personen für die Teilnahme registriert sind. Die Polizei plant, die Veranstaltung zu begleiten, um sowohl die Versammlungsfreiheit zu gewährleisten als auch den Verkehrsfluss in der Umgebung aufrechtzuerhalten.

Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung

Fernandes hat den Aufruf zur Teilnahme über Instagram verbreitet und betont, dass es wichtig sei, „laut zu sein und laut zu bleiben“. Eine Sprecherin ihres Managements stellte klar, dass Fernandes die Demonstration nicht organisiert hat und vor Ort keine aktive Rolle übernehmen wird. Ihr Beitrag diente lediglich dazu, auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen.

In ihrem Instagram-Post thematisiert die Schauspielerin die Problematik von Gewalt in Partnerschaften. Sie hebt hervor, dass sexualisierte, physische und psychische Übergriffe „in der Mitte unserer Gesellschaft“ stattfinden.

Statistiken zur Gewalt in Partnerschaften

Fernandes verweist auf eine aktuelle Dunkelfeld-Studie des Bundeskriminalamts, die zeigt, dass nur fünf Prozent der Fälle von psychischer und physischer Gewalt in Partnerschaften angezeigt werden. Bei digitaler Gewalt liegt dieser Wert sogar nur bei 2,4 Prozent. Sie kritisiert, dass viele Täter unentdeckt bleiben und viele Fälle durch eine „Mauer des Schweigens“ verborgen sind.

Mit der Demonstration möchte sie gemeinsam mit Unterstützern „die Mauern des Schweigens einreißen“ und fordert einen besseren Schutz für Betroffene, ein höheres Problembewusstsein sowie „klare Gesetze und echte Konsequenzen“. Ein Beispiel für die Absurdität von Missverständnissen im Sport zeigt sich in der Geschichte eines Barca-Fans, der 580 Kilometer ins falsche Stadion fuhr, anstatt das Spiel in der richtigen Stadion zu besuchen.

Vorwürfe gegen Christian Ulmen

Collien Fernandes hat in einem Interview schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen erhoben und diese eidesstattlich versichert. Sie beschuldigt ihn, über Jahre hinweg digital gefälschtes sexuelles Bildmaterial von ihr im Internet verbreitet zu haben. Zudem soll er in ihrem Namen bei hunderten Männern im Internet sexuelle Avancen gemacht haben. Fernandes bezeichnete dies als „digitale Vergewaltigung“.

Christian Ulmen hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Es gilt die Unschuldsvermutung. Sein Rechtsbeistand, der Anwalt Christian Schertz, bezeichnete die Veröffentlichungen als „unwahre Tatsachen aufgrund einseitiger Schilderung“.

Ermittlungen in Palma

Das Bezirksgericht in Palma hat auf Anfrage bestätigt, dass die Ermittlungen zu den Vorwürfen gegen Ulmen laufen. Eine Gerichtssprecherin erklärte, dass sich das Verfahren noch in einer frühen Phase befinde.

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Bildquelle: ai-generated-gemini

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