Am 24. März 2026 hat der Berliner Senat unter der Leitung von Katharina Günther-Wünsch, der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, einen aktualisierten Leitfaden für den Neubau von Schulen verabschiedet. Dieser Leitfaden, der im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive (BSO) erstellt wurde, wird ab dem 1. Januar 2026 als Grundlage für alle neuen Schulbauprojekte dienen, deren Bedarfsprogramme zu diesem Zeitpunkt erstellt werden.
Der Leitfaden stellt ein zentrales Element der Berliner Schulbauoffensive dar, die als das größte Investitionsvorhaben der letzten und aktuellen Legislaturperiode gilt. Ziel dieser Initiative ist es, den Neubau und die Erweiterung von Schulen zu beschleunigen sowie die dringend benötigten Schulplatzkapazitäten zu schaffen.
Durch die Aktualisierung werden die Rahmenbedingungen für Planung und Bau weiter vereinheitlicht und präzisiert. Der Leitfaden bietet eine transparente Grundlage für alle beteiligten Akteure, vereinfacht und verkürzt die Abstimmungsprozesse und fördert somit eine effizientere Umsetzung von Schulbauprojekten sowie deren wirtschaftliche Realisierung. Die neuen baufachlichen Regelungen sollen, soweit es die jeweilige Bestandssituation zulässt, auch bei Um- und Erweiterungsbauten sowie weiteren baulichen Maßnahmen an bestehenden Schulstandorten als Orientierung dienen.
Die Fortschreibung des Leitfadens basiert auf einer umfassenden Evaluation, die von einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe unter Einbeziehung der Bezirke durchgeführt wurde. Dabei lag der Fokus auf der Identifikation von Möglichkeiten zur effizienteren Umsetzung, ohne die pädagogischen und funktionalen Anforderungen an moderne Schulgebäude wesentlich zu beeinträchtigen.
Die Ergebnisse dieser Evaluation wurden von den zuständigen Fachverwaltungen aufgegriffen und in den Leitfaden integriert. Zudem wurden notwendige Anpassungen an neue gesetzliche Vorgaben vorgenommen.
Der aktualisierte „Leitfaden für den Neubau von Schulen“ (Stand Dezember 2025) ist ab sofort online verfügbar.
„`
Bildquelle: George Frewat auf Pexels