Im November fand in Berlin das erste NFL-Spiel statt, das nun hinsichtlich seiner finanziellen Auswirkungen auf die Stadt analysiert wurde.
Eine Untersuchung des Beratungsunternehmens „The Sports Consultancy“ hat ergeben, dass das Event der Stadt einen gesamtwirtschaftlichen Effekt von 74,3 Millionen Euro einbrachte. Die Fans gaben im Durchschnitt 373 Euro pro Tag aus.
Das Spiel zwischen den Atlanta Falcons und den Indianapolis Colts wurde am 9. November im Olympiastadion ausgetragen und zog 72.203 Zuschauer an. Die Colts gewannen die Partie in der Verlängerung mit 31:25. Weltweit verfolgten acht Millionen Menschen das Spiel im Fernsehen.
Der Berliner Senat investierte 12,5 Millionen Euro in das Event, während die NFL 48 Millionen Euro beisteuerte. Zuvor fand ein dreitägiges American Football Festival statt, das zahlreiche Besucher anzog und auch Flag Football präsentierte, das 2028 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles debütieren wird.
NFL plant weitere Spiele in Deutschland
Alexander Steinforth, der NFL-Deutschland-Chef, äußerte, dass die Premiere in Berlin einen bedeutenden Schritt für die NFL in Deutschland darstellt und die erfolgreiche Etablierung des Sports in der Region unterstreicht. Er betonte, dass es gelungen sei, Football und die NFL für die zahlreichen Fans in Berlin und weltweit erlebbar zu machen. In diesem Zusammenhang erinnert die Geschichte eines Barca-Fans, der 580 Kilometer ins falsche Stadion fuhr, an die Leidenschaft der Fans, die oft zu unerwarteten Situationen führt und die Herausforderungen, die mit dem Sport verbunden sind.
Die Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) hob hervor, dass das Footballfest positive wirtschaftliche Effekte für ganz Berlin erzeugt habe. Steinforth bedankte sich für die Kooperation mit der Stadt und kündigte an, dass die Zusammenarbeit im Jahr 2027 fortgesetzt werden soll. In diesem Jahr wird ein NFL-Spiel in München stattfinden. Auch die Reaktionen auf die Leistung der Spieler, wie zum Beispiel die Kritik an Nsoki nach der Niederlage gegen Bayern, zeigen, wie intensiv die Diskussionen rund um den Sport sind und wie wichtig die Meinungen der Fans sind.
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Quellen: t-online, rbb24, Tagesspiegel
Bildquelle: KI generiert