Für das Grundstück in der Rudolfstraße 18 in Berlin-Friedrichshain hat die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen des vorhabenbezogenen Bebauungsplans V-67a VE begonnen. Bürgerinnen und Bürger haben bis zum 14. April 2026 die Gelegenheit, ihre Stellungnahmen abzugeben.
Das Ziel des Projekts ist die Schaffung von etwa 1000 neuen Wohnungen in einer zentralen Lage. Durch die Anwendung des Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung werden die sogenannten Infrastruktur- und Folgebedarfe gesichert. Mindestens 30 Prozent der Wohnungen sind als mietpreis- und belegungsgebundener Wohnungsbau vorgesehen, was einen wichtigen Beitrag zur Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum darstellt.
Das städtebauliche Konzept sieht ein Ensemble aus mehreren Baukörpern vor, darunter ein Wohnhochhaus, ein Stadthaus sowie ein nachbarschaftlich gestaltetes Wohnensemble. Für das Wohnhochhaus, das rund 52 Etagen und eine Höhe von etwa 167 Metern aufweist, liegt ein Architekturentwurf des Büros Henning Larsen vor. Dieses Gebäude wird einen städtebaulichen Hochpunkt an der Warschauer Brücke bilden und die bestehende Hochpunktstruktur der Umgebung ergänzen.
Die Planung orientiert sich neben dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung auch an den Zielsetzungen des Berliner Hochhausleitbildes. Im Rahmen des Planungsprozesses wurden zahlreiche Fachgutachten zu verschiedenen Aspekten wie Verkehr, Lärm, Klima, Wind, Verschattung, Baugrund und Umwelt erstellt, die die grundsätzliche Machbarkeit des Vorhabens bestätigen.
Zusätzlich zum Wohnungsbau sind im Erdgeschoss und in Teilen der Sockelbauten ergänzende Nutzungen vorgesehen, die zur Belebung des Quartiers beitragen sollen. Dazu zählen Geschäfte für die Nahversorgung, Dienstleistungen, Gastronomie, soziale und kulturelle Einrichtungen sowie eine Kindertagesstätte.
Ein zentraler Bestandteil des Vorhabens ist die Verbesserung der öffentlichen Räume und Wegebeziehungen. Ein neuer Stadtplatz soll zusätzliche Aufenthaltsqualität für das gesamte Quartier schaffen. Begrünte Freiräume sowie eine verbesserte fußläufige Verbindung zwischen der Rudolfstraße, der Warschauer Straße und den angrenzenden Entwicklungsbereichen entlang der Bahntrasse sollen die Einbindung des Standorts in die Umgebung stärken.
Während des Beteiligungszeitraums können die Planunterlagen zum Bebauungsplan V-67a VE online eingesehen werden. Dort besteht auch die Möglichkeit, eine Stellungnahme direkt abzugeben.
Stellungnahmen können zudem per E-Mail an V-67@senstadt.berlin.de, schriftlich vor Ort oder postalisch an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen – II W 53 –, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin übermittelt werden.
Zusätzlich sind die Unterlagen im Dienstgebäude der Senatsverwaltung, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin (Raum 0026), von Montag bis Donnerstag 9:00–17:00 Uhr und Freitag 9:00–16:30 Uhr öffentlich einsehbar.
Für weitere Informationen stehen die Social-Media-Kanäle Instagram, Facebook und LinkedIn zur Verfügung.
Kontakt:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Pressestelle
Pressesprecher
Martin Pallgen
Württembergische Straße 6
10707 Berlin
Tel.: (030) 90173-4040
Fax: (030) 90173-4041
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