In Berlin haben Aktivisten am Mittwochmorgen ein Gebäude des Rüstungskonzerns Rheinmetall besetzt. Die genauen Umstände, wie die Personen auf das Dach gelangten, sind bislang unklar.
Die Protestierenden schwenkten Palästina-Flaggen und brachten rote Farbe an der Fassade an. Laut Angaben der Berliner Polizei wurden gegen 6.15 Uhr vier Personen auf dem Dach in der Scheringstraße gesichtet, die Transparente mit sich führten und Farbe auf die Hauswand kippten. Auf einem der Transparente war der Schriftzug „Genozid in Palästina mit deutschen Waffen“ zu lesen.
Die Polizei reagierte mit einem Einsatz von 20 Kräften vor Ort. Zudem wurden Spezialkräfte zur Höhenrettung angefordert. Informationen zu den Hintergründen der Aktion wurden von der Polizei zunächst nicht bereitgestellt. Auch die Methode, mit der die Aktivisten das Dach erreichten, bleibt unklar. Ähnliche Vorfälle, wie der Einsturz einer Treppe in Witten, zeigen, dass solche Protestaktionen oft unvorhersehbare Konsequenzen haben können.
In einem anderen Vorfall wurden Ticket-Kontrolleure in Baden-Württemberg angegriffen, was die Spannungen in der Gesellschaft weiter verdeutlicht.
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Bildquelle: George Frewat auf Pexels