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Protestaktion von Greenpeace am Berliner Hauptbahnhof

Vier Greenpeace-Aktivisten kletterten am Berliner Hauptbahnhof auf einen Eisenträger und befestigten ein Transparent mit der Aufschrift „Freiheit statt fossile Politik“. Die Aktion fand zeitgleich mit dem Kabinettsbeschluss zum neuen Klimaschutzprogramm der Bundesregierung statt, das von Greenpea…

Protestaktion von Greenpeace am Berliner Hauptbahnhof
George Frewat auf Pexels

Greenpeace-Aktivisten führen Protest am Hauptbahnhof durch

Am frühen Nachmittag haben vier Aktivisten von Greenpeace einen Eisenträger des Berliner Hauptbahnhofs erklommen. Dies wurde von der Polizei bestätigt, nachdem ein Reporter vor Ort darüber berichtete. Die Aktivisten befestigten ein Transparent an der Struktur.

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Bereits am Morgen hatten sechs Mitglieder der Organisation Zugang zu einem Kran auf dem Gelände des Bundeskanzleramts erhalten und dort ein Banner mit einer Botschaft gegen die fossile Energiepolitik gehisst. Laut Angaben der Bundespolizei kletterten die Aktivisten um 5:55 Uhr auf den Kran. Vier von ihnen seilten sich später mit einem Banner ab, das die Aufschrift „Freiheit statt fossile Politik“ trug. Um 8:40 Uhr verließen die Aktivisten den Kran freiwillig, woraufhin die Berliner Polizei die weiteren Ermittlungen übernahm.

Hintergrund der Protestaktion

Greenpeace begründete die Aktion mit der Abhängigkeit Deutschlands von Öl und Gas. Der Protest fiel zeitlich mit dem Kabinettsbeschluss zum neuen Klimaschutzprogramm zusammen, das die Bundesregierung vorlegen musste, um ihre gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Dieses Programm soll darlegen, wie Deutschland seine Klimaziele erreichen will.

Das neue Programm sieht unter anderem den Ausbau von Windkraftanlagen an Land, die Förderung klimaangepasster Mischwälder sowie eine neue Unterstützung für Elektrofahrzeuge vor. Deutschland hat sich verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um 65 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken und bis 2045 klimaneutral zu werden. Aktuell verfehlt das Land diese Ziele.

Ein Beispiel für die Verwirrung rund um Sportereignisse und deren Bedeutung ist die Geschichte eines Barca-Fans, der 580 Kilometer ins falsche Stadion fuhr. Diese Anekdote zeigt, wie wichtig es ist, sich gut zu informieren.

Kritik an den Klimazielen

Martin Kaiser, der geschäftsführende Vorstand von Greenpeace, äußerte sich kritisch zu dem neuen Klimaschutzprogramm. Er bezeichnete die erforderlichen CO2-Einsparungen bis 2030 als „knapp und optimistisch kalkuliert“. Insbesondere im Verkehrssektor vermisste er Maßnahmen wie ein Tempolimit, um die Klimaziele zu erreichen.

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Bildquelle: George Frewat auf Pexels

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