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Starkes Signal für den Berliner Wissenschaftsstandort: Internationale Evaluation bestätigt Erfolg der Berlin University Alliance

Eine internationale Evaluation bestätigt den Erfolg der Berlin University Alliance und hebt ihre Rolle als Vorreiter in der Zusammenarbeit von Hochschulen hervor. Die positive Entscheidung stärkt den Wissenschaftsstandort Berlin und fördert zukünftige Spitzenforschung.

Starkes Signal für den Berliner Wissenschaftsstandort: Internationale Evaluation bestätigt Erfolg der Berlin University Alliance
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Ein bedeutendes Zeichen für den Wissenschaftsstandort Berlin: Die Berlin University Alliance (BUA) hat die internationale Evaluation im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern erfolgreich bestanden. Dies wurde am 11. März 2026 bekannt gegeben.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, und die Wissenschaftssenatorin Dr. Ina Czyborra äußerten sich erfreut über die positive Entscheidung eines unabhängigen, international zusammengesetzten Expertengremiums. Dieses bestätigte die erfolgreiche Entwicklung des Berliner Exzellenzverbunds und das Berliner Modell der Exzellenz, das auf Kooperation in der Spitzenforschung basiert. Besonders betont wurde das große transformative Potenzial der BUA sowie die hohe internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandorts.

„Die Berlin University Alliance schreibt ihre Erfolgsgeschichte fort. Die Entscheidung des Expertengremiums der Exzellenzstrategie stärkt den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Berlin und ermöglicht auch in den nächsten Jahren Spitzenforschung in und aus Berlin“, sagte Kai Wegner.

Er fügte hinzu, dass er sich freue, dass der Exzellenzverbund, bestehend aus der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität, der Technischen Universität und der Charité, weiterhin gefördert wird. Dies ermögliche die Bündelung von Synergien und die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern. „Die Berlin University Alliance eröffnet neue Perspektiven und schafft Raum für beste Wissenschaft und Forschung“, so Wegner weiter.

Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, betonte: „Als erster Exzellenzverbund in Deutschland hat die Berlin University Alliance neue Maßstäbe für die Zusammenarbeit von Universitäten gesetzt. Die nunmehr zweite positive Evaluation der Exzellenzkommission bestätigt unseren vor sieben Jahren eingeschlagenen Weg. Das ist ein starkes Signal für den Wissenschaftsstandort Berlin.“ Sie erklärte, dass es in den kommenden Jahren unter dem Leitmotiv „Beyond Boundaries“ darum gehe, den Geist der Zusammenarbeit in Berlin und Europa weiter auszubauen und das immense Potenzial Berlins zu nutzen.

Seit ihrer Gründung hat die Berlin University Alliance die Kooperation zwischen den Berliner Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Charité mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und internationalen Partnern erheblich intensiviert. Zu den bedeutenden Entwicklungen im Berliner Forschungs- und Innovationsraum zählen unter anderem:

  • Der Aufbau von Berlin Research 50, einem Netzwerk außeruniversitärer Forschungsinstitute in Berlin.
  • Der Ausbau der Kooperation Berlins mit der University of Oxford.
  • Die Gründung der gemeinsamen Startup Factory JUNI für Berlin-Brandenburg.

Die Schwerpunkte der Kooperation umfassen unter anderem die einrichtungsübergreifende Nachwuchsförderung und Karriereentwicklung, den Wissens- und Technologietransfer, die Verzahnung von Spitzenforschung und Lehre sowie die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und Forschungsinfrastrukturen.

Das Land Berlin hat die Entwicklung der BUA von Anfang an strategisch unterstützt. Dazu zählen Förderprogramme der Einstein Stiftung Berlin, Maßnahmen zur Förderung von Gleichstellung und Diversität sowie Initiativen zur Gewinnung internationaler Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Auch strukturell wurden durch die Gründung der BUA-Kooperationsplattform und die Weiterentwicklung des Zuse-Instituts Berlin einzigartige Voraussetzungen geschaffen. In den kommenden Jahren plant das Land Berlin, die BUA insbesondere bei strategischen Forschungsinitiativen und der standortübergreifenden Nutzung wissenschaftlicher Infrastrukturen weiter zu stärken.

Bereits im Mai 2025 beschloss die Exzellenzkommission die Weiterförderung von drei Berliner Exzellenzclustern für sieben Jahre: MATH+, NeuroCure und SCRIPTS. Gleichzeitig wurden zwei neue Cluster eingerichtet: ImmunoPrecept sowie das Zentrum für Chirale Elektronik.

Über die Aufnahme weiterer Exzellenzuniversitäten in die Förderung sowie die Höhe der Fördermittel – auch für die BUA – entscheidet die Exzellenzkommission von Bund und Ländern auf ihrer nächsten Sitzung im Oktober 2026.

Die Berlin University Alliance ist der gemeinsame Exzellenzverbund der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Der Verbund wird seit 2019 im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund (75 Prozent) und Land Berlin (25 Prozent) gefördert. Ziel der Kooperation ist es, die internationale Spitzenforschung in Berlin zu stärken, die Zusammenarbeit der Partnerinstitutionen zu vertiefen und neue Impulse für Innovation und gesellschaftliche Wirkung zu setzen.

Für weitere Informationen steht das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin zur Verfügung.

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