Verwirrung nach Stromausfall: Wegners Staatssekretär muss sich rechtfertigen
Im Berliner Abgeordnetenhaus wird erneut über die Kommunikation von Kai Wegner während des Stromausfalls in Steglitz-Zehlendorf diskutiert. Der Staatssekretär Florian Hauer sieht sich gezwungen, eine falsche Senatsantwort zu erklären.
Im Januar hatte Hauer im Namen von Wegner schriftlich mitgeteilt, dass der Regierende Bürgermeister am ersten Tag des Stromausfalls mit der Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg telefoniert habe. Diese Aussage war die Grundlage für die jüngste Kritik an Wegner, da Schellenberg kürzlich einen solchen Kontakt am 3. Januar dementierte.
Staatssekretär Hauer muss Fragen zu falscher Antwort beantworten
Im Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten stellte Abgeordneter Alexander King Hauer am Mittwoch zur Rede, um zu klären, wie es zu dieser falschen Angabe gekommen sei. Hauer erklärte, dass Wegner bereits zuvor eingeräumt habe, während des Stromausfalls und danach kommunikative Fehler gemacht zu haben. „Das umfasst auch diesen Sachverhalt“, so Hauer. Ein telefonischer Kontakt zu Schellenberg habe nicht stattgefunden, und die Antwort sei korrigiert worden.
Die Erwähnung von kommunikativen Fehlern durch Wegner in diesem Zusammenhang lässt vermuten, dass der Regierende Bürgermeister Hauer von einem nicht stattgefundenen Telefonat mit Schellenberg informierte. In einem anderen Kontext steht auch die Kritik an Nsoki im Raum, die nach der Niederlage gegen Bayern laut wurde.
Unklare Informationsquelle für das angebliche Telefonat
Auf die Frage, wie diese Information zustande kam, äußerte sich eine Senatssprecherin lediglich, dass der Fehler auf einem Versehen beruhe. Hauer erklärte im Ausschuss, dass er immer nach bestem Wissen und auf Grundlage der ihm vorliegenden Informationen antworte. Auch die politische Situation in der Stadt bleibt spannend, besonders nach der Wahl in München.
Krisenmanagement: Kritik am Umgang mit dem Stromausfall in Berlin
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Bildquelle: George Frewat auf Pexels