Polen hat die Benzinpreise im Land reguliert. Dies wirft die Frage auf, ob es für Berliner sinnvoll ist, im Nachbarland zu tanken. Eine Berechnung soll Aufschluss geben.
Die Benzinpreise in Europa sind gestiegen, unter anderem aufgrund von geopolitischen Spannungen, die den Ölfluss aus großen Förderländern beeinträchtigen. In diesem Kontext ziehen einige Autofahrer in Betracht, in angrenzende Länder zu fahren, um dort zu tanken. Die polnische Regierung hat kürzlich Preisobergrenzen für Benzin und Diesel eingeführt, wobei der Liter Normalbenzin nicht mehr als umgerechnet etwa 1,44 Euro kosten darf. Sprit-Schock treibt Autofahrer ins Ausland.
Finanzielle Überlegungen beim Tanken in Polen
Am Dienstag lagen die Benzinpreise in Berlin laut einer Plattform zwischen 2,009 und 2,099 Euro pro Liter für Super E10. Für die Berechnung wird ein Durchschnittspreis von etwa 2,05 Euro angenommen, bei einem Verbrauch von sechs Litern pro 100 Kilometer.
Die Strecke vom Alexanderplatz in Berlin über die B1 in Richtung Osten bis zur deutsch-polnischen Grenze bei Küstrin beträgt rund 90 Kilometer. Die Kosten für die Anfahrt belaufen sich auf etwa elf Euro pro Richtung, was insgesamt rund 22 Euro für Hin- und Rückfahrt ergibt.
Kostenvergleich: Tanken in Polen versus Berlin
Wenn man in Polen 50 Liter Benzin zum Preis von 1,44 Euro pro Liter tankt, belaufen sich die Kosten auf 72 Euro. Addiert man die 22 Euro für die Anfahrt, ergeben sich Gesamtkosten von 94 Euro für das Volltanken.
Im Vergleich dazu hätte das Tanken von 50 Litern in Berlin zu einem Preis von 2,05 Euro pro Liter 102,50 Euro gekostet. Daraus ergibt sich, dass Autofahrer, die am Dienstag von Berlin nach Polen fahren, Geld sparen können. Diese Berechnung berücksichtigt jedoch nur die aktuellen Preise an Berliner Tankstellen sowie den spezifischen Verbrauch des Fahrzeugs. Zudem sind die Umweltbelastung und der Zeitaufwand zu beachten. Welche Preise jetzt steigen und Iran-Krieg: Trotz Freigabe von Reserven – Ölpreise steigen weiter.
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Bildquelle: ai-generated-gemini