Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) kommen nicht voran. Nach einem 48-stündigen Warnstreik Ende Februar könnte es zu weiteren Arbeitskämpfen kommen.
Nach Angaben von Verdi gibt es bei den Tarifgesprächen mit der BVG bislang keinen entscheidenden Fortschritt. Obwohl einige Fortschritte erzielt wurden, bleibt der Vorstand in wesentlichen Punkten hinter den Erwartungen zurück, so die Gewerkschaft.
Verhandlungsführer Serat Canyurt erklärte, dass nun Gespräche mit den Beschäftigten geführt werden, um die Reaktion auf die Haltung des BVG-Vorstands zu besprechen. Der Warnstreik im Berliner Nahverkehr fand Ende Februar statt.
BVG betont finanzielle Grenzen
Die BVG hingegen weist darauf hin, dass in der fünften Verhandlungsrunde ein erweitertes Angebot unterbreitet wurde, das eine Entlastung für die Mitarbeiter vorsieht. Das Unternehmen betont, dass dieses Angebot an die finanziellen Grenzen des Landesunternehmens stößt. Es werden unter anderem individuelle Wahlmöglichkeiten zwischen einer höheren Vergütung oder mehr Freizeit angeboten.
Die Verhandlungen konzentrieren sich nicht auf Gehaltserhöhungen, sondern auf den sogenannten Manteltarifvertrag, der die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter regelt. Die Arbeitnehmerseite fordert unter anderem zusätzliche Urlaubstage, eine Mindestruhezeit von elf Stunden zwischen den Schichten sowie mehr Urlaubsgeld, das in freie Tage umgewandelt werden kann. Ein Blick auf ähnliche Themen zeigt, dass auch bei der Lufthansa Gehalt und Arbeitsbedingungen im Fokus stehen.
Zusätzlich gibt es aktuelle Entwicklungen, wie die Sperrung wichtiger Bahnstrecken, die die Mobilität der Bürger beeinflussen können.
Sicherheit: BVG schließt nächtliche Öffnung der Bahnhöfe für Obdachlose aus
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Bildquelle: ai-generated-gemini