Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin hat am 27. März 2026 eine Mitteilung veröffentlicht, die auf eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Dimap hinweist. Diese Umfrage, die im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) durchgeführt wurde, zeigt, dass eine Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele in ihrer Stadt befürwortet. Insgesamt 60 Prozent der Befragten unterstützen die Idee, wobei 38 Prozent klar zustimmen und 22 Prozent eher zustimmen. Die Ablehnung ist mit 34 Prozent geringer, wobei 18 Prozent „Nein“ und 16 Prozent „eher Nein“ sagen. An der Umfrage nahmen 1.205 Berlinerinnen und Berliner zwischen dem 19. und 25. März teil.
Die Unterstützung für die Olympischen und Paralympischen Spiele zeigt sich in allen Altersgruppen. Bei den 18- bis 29-Jährigen befürworten 63 Prozent die Austragung, während in der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen 65 Prozent zustimmen. In der Gruppe der 45- bis 59-Jährigen liegt die Zustimmung bei 58 Prozent, und bei den über 60-Jährigen sind es 59 Prozent.
Die Bewerbung Berlins um die Olympischen Spiele ist den meisten Befragten bekannt: 77 Prozent haben von der Bewerbung gehört. Laut Dimap könnten 71 Prozent derjenigen, die gegen die Bewerbung sind, ihre Meinung ändern, wenn sie von den Vorteilen der Olympischen Spiele in Berlin überzeugt werden.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, äußerte sich positiv zu den Umfrageergebnissen und betonte, dass die Zustimmung für die Spiele wachse. Besonders erfreulich sei die Unterstützung der jungen Menschen, da die Spiele für die zukünftigen Generationen gedacht seien. Wegner kündigte an, dass die Stadt weiterhin daran arbeiten werde, die Berlinerinnen und Berliner sowie den DOSB von einem nachhaltigen und modernen Konzept für die Spiele zu überzeugen.
Iris Spranger, die Innen- und Sportsenatorin, bezeichnete die Umfrageergebnisse als klares Signal, dass Berlin bereit sei, Gastgeber der Olympischen und Paralympischen Spiele zu werden. Sie hob hervor, dass die breite Unterstützung der Bevölkerung zeigt, dass Berlin als weltoffene und zukunftsorientierte Metropole geeignet sei, diese bedeutenden Sportereignisse auszurichten. Spranger betonte die Bedeutung von starken Partnerschaften und nationalem Zusammenhalt für eine erfolgreiche Bewerbung und kündigte an, dass bestehende Sportanlagen weiterentwickelt werden sollen, um sowohl den Leistungs- als auch den Breitensport zu fördern.
Kaweh Niroomand, der Olympiabeauftragte des Landes Berlin, bezeichnete die Umfrage als ermutigendes Signal. Die Unterstützung der Berlinerinnen und Berliner für die Olympischen und Paralympischen Spiele zeige, dass die Bewerbung auf Interesse stoße. Niroomand betonte die Notwendigkeit, die Vorteile für Berlin klar zu kommunizieren und weiterhin einen offenen Dialog mit der Stadtgesellschaft zu führen.
Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen die positive Einstellung der Berlinerinnen und Berliner gegenüber der Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele und die Bereitschaft, sich aktiv an der Diskussion über die Bewerbung zu beteiligen.
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Bildquelle: ai-generated-gemini