Beschädigung einer Gedenkbänke im Tiergarten
Im historischen Kontext der Gedenkkultur in Berlin wurde heute Morgen die Polizei zu einem Vorfall im Tiergarten gerufen, bei dem eine als Gedenkort gedachte Regenbogenbank erheblich beschädigt wurde. Ein Mitarbeiter des Grünflächenamtes Mitte entdeckte die Zerstörungen gegen 8 Uhr in der Ahornallee, die sich zwischen der Bellevueallee und der Kleinen Querallee erstreckt.
Diese Bank war erst kürzlich durch das Bezirksamt Mitte sowie die Senatsverwaltung als Erinnerungsstätte an den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) eingerichtet worden. Nach den bisherigen Ermittlungen wurden mehrere Holzlatten der Bank mit erheblicher Gewalt aus dem Metallrahmen herausgerissen. Zudem wurde die Rückenlehne vom Gestell abgebrochen.
Erfreulicherweise wies der benachbarte Ahornbaum keine sichtbaren Schäden auf, und auch andere Bänke in der näheren Umgebung blieben unversehrt. Die Ermittlungen zu dem Verdacht der Sachbeschädigung sind im Gange und werden vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes durchgeführt.
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Quellen: berlin.de, Berliner Morgenpost, tagesschau
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