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Warnstreik am Flughafen BER führt zu massiven Flugausfällen

Am Flughafen BER findet am 18. März 2026 ein Warnstreik statt, der 445 Flüge mit rund 57.000 Passagieren betrifft. Die Gewerkschaft Verdi kritisiert das Arbeitgeberangebot in der laufenden Tarifrunde als unzureichend.

Warnstreik am Flughafen BER führt zu massiven Flugausfällen
KI-generiert

Die Gewerkschaft Verdi hat einen Warnstreik am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) initiiert, der am Mittwoch, dem 18. März 2026, stattfinden wird. Die Gewerkschaft äußert Unzufriedenheit mit dem Angebot der Arbeitgeber, was zu erheblichen Auswirkungen auf den Flugbetrieb führt.

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Der Streik begann um etwa 5 Uhr morgens und betrifft Mitarbeiter der Flughafenfeuerwehr, der Verwaltung sowie der Flächenreinigung. Laut Holger Rößler, dem Verhandlungsführer von Verdi, sind zwischen 400 und 500 der rund 2.000 Beschäftigten zum Streik aufgerufen.

Infolge der Arbeitsniederlegung wird der gesamte Passagier-Flugbetrieb am Flughafen eingestellt. Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg gab bekannt, dass 445 Flüge, sowohl Abflüge als auch Landungen, betroffen sind, was rund 57.000 Passagiere betrifft. Diese Situation erinnert an die wichtige Bahnstrecke, die ebenfalls massive Auswirkungen auf den Reiseverkehr hatte.

Die Gewerkschaft sieht den Arbeitskampf als direkte Reaktion auf das Angebot des Arbeitgebers in der laufenden Tarifrunde. In der zweiten Verhandlungsrunde wurde ein Angebot unterbreitet, das von der Verdi-Tarifkommission als nicht verhandelbar abgelehnt wurde. Dieses Angebot sieht bis Juni 2026 keine Lohnerhöhung vor, gefolgt von einer Erhöhung um ein Prozent ab Juli 2026, eineinhalb Prozent ab Juli 2027 und erneut ein Prozent ab Mai 2028, mit einer Laufzeit bis Ende 2028. Verdi bewertet dies als einen durchschnittlichen Anstieg von etwa einem Prozent pro Jahr, was als Reallohnverlust für die Beschäftigten angesehen wird.

Holger Rößler bezeichnete das Angebot als „keine ernsthafte Offerte, sondern eine Provokation am Verhandlungstisch“. Zudem wird berichtet, dass die Arbeitgeberseite tarifliche Sonderregelungen für Gewerkschaftsmitglieder infrage stellt und sich weigert, den Ausbildungstarifvertrag neu zu verhandeln und wieder in Kraft zu setzen. Auch die Herausforderungen im Cockpit zeigen, wie wichtig faire Arbeitsbedingungen sind.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 25. März 2026 geplant. Verdi erwartet bis zu diesem Termin ein verbessertes Angebot von den Arbeitgebern. Eine Stellungnahme der Arbeitgeberseite steht bislang aus, und Verdi hat keine Angaben zur Anzahl der betroffenen Beschäftigten gemacht.

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Bildquelle: ai-generated-gemini

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