Die Ostseeinseln ziehen im Frühling zahlreiche Besucher an, doch wer nach Ruhe sucht, sollte die großen Badeorte meiden. In der Nähe befindet sich ein malerisches Städtchen mit historischer Bedeutung und maritimem Flair.
Die deutsche Ostseeküste ist für viele Berliner auch in der Frühlingszeit ein beliebtes Ziel. Dennoch gestaltet es sich oft schwierig, einen Ort zu finden, der nicht vom saisonalen Tourismus geprägt ist. Während die Inseln Usedom und Rügen mit ihren ausgedehnten Stränden beeindrucken, ist es in den touristischen Zentren selten möglich, echte Entspannung zu finden. Stattdessen gibt es kleinere Städte in der Umgebung, die abseits des Trubels liegen und sich als wahre Geheimtipps erweisen. Die malerischste Kleinstadt, die du ab Berlin in einer guten Stunde erreichst, ist ein perfektes Beispiel dafür.
Ein Beispiel hierfür ist die Kleinstadt Wolgast, die nur etwa zehn Kilometer vom Ostseebad Zinnowitz entfernt am Peenestrom, einem Meeresarm der Ostsee, liegt. Aufgrund ihrer Lage wird sie häufig als „Tor zur Insel Usedom“ bezeichnet. Ein Teil von Wolgast gehört sogar zur Insel.
Von Berlin aus benötigen Reisende etwa zwei Stunden, um nach Wolgast zu gelangen. Diese Stadt war von 1295 bis 1625 der Sitz der Herzöge von Pommern-Wolgast auf der Schlossinsel. Das ursprüngliche Schloss ist heute nicht mehr vorhanden, jedoch können Besucher die historische Altstadt im Zentrum der Stadt sowie den Stadthafen erkunden. Entdecken Sie die faszinierende Geschichte der Burg Stargard: Ein mittelalterliches Juwel in der Nähe von Berlin.
Besonders sehenswert ist das Geburtshaus des Malers Philipp Otto Runge, der von 1777 bis 1810 lebte. Er gilt neben Caspar David Friedrich als einer der bedeutendsten Künstler der deutschen Romantik und ist in der Kronwiekstraße zu finden. Wichtige Bahnstrecke länger gesperrt: Züge zwischen Hamburg und Berlin fahren erst ab Juni wieder.
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Bildquelle: ai-generated-gemini