Gewobag reagiert auf Missstände in Kreuzberger Wohnanlage
In einem Hochhaus in der Bergfriedstraße in Kreuzberg sind laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung gravierende Missstände dokumentiert worden. Die Wohnungsgesellschaft Gewobag hat auf die Situation reagiert und mehrere Maßnahmen angekündigt.
Die Zustände im Gebäude sind durch Verwahrlosung, Müllansammlungen und benutzte Spritzen gekennzeichnet. Obdachlose und Drogenabhängige nutzen dem Bericht zufolge seit Jahren die Treppenhäuser und Kellerräume für Übernachtungen und Drogenkonsum. Die Anwohner sehen sich regelmäßig mit Müll und Drogenutensilien konfrontiert, zudem kommt es häufig zu Einbrüchen oder Einbruchversuchen. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Witten (NRW), wo eine Treppe in einem Ärztehaus eingestürzt ist.
Gewobag nimmt Situation ernst
Die Gewobag hat auf Anfrage erklärt, dass sie die aktuelle Lage im Gebäude sowie die damit verbundenen Beeinträchtigungen für die Bewohner sehr ernst nimmt. Um die Sicherheit zu erhöhen, sollen Sicherheitsdienste künftig verstärkt im Gebäude präsent sein und unbefugte Personen konsequent des Hauses verweisen. Diese Maßnahme sei in der Vergangenheit bereits mehrfach ergriffen worden.
Ein zentrales Problem stellte das defekte Eingangsschloss dar, das der Gewobag seit Dezember bekannt war. Frühere Reparaturversuche scheiterten aufgrund wiederholter mutwilliger Beschädigungen. Am Freitag wurde das Schloss durch eine Fachfirma verstärkt und technisch gesichert. Zudem kündigte die Gewobag eine Sonderreinigung des Gebäudes an. Auch in einem anderen Fall, bei dem ein Berliner Jugendklub eine Vergewaltigung vertuscht haben soll, zeigt sich, wie wichtig die Sicherheit in öffentlichen Einrichtungen ist.
Zusätzlich steht die Union Berlin nach einer Niederlage gegen Bayern im Fokus der Kritik, was zeigt, wie schnell öffentliche Aufmerksamkeit auf Missstände gelenkt werden kann.
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Bildquelle: ai-generated-gemini