Drama in Berlin-Grunewald: Zwei Männer nach Schussabgabe festgenommen
In Berlin-Grunewald wurden am Donnerstagnachmittag zwei Männer von der Polizei nach einer spektakulären Verfolgungsjagd festgenommen. Die beiden Verdächtigen sollen zuvor aus einem fahrenden Fahrzeug geschossen haben, wie die Polizei mitteilte.
Zeugen berichteten, dass die Männer am frühen Abend an der Kreuzung Fontanestraße und Hagenstraße randalierten. Einer der Männer war mit einer Schusswaffe bewaffnet. Anschließend stiegen sie in einen Kleinwagen und fuhren in Richtung Königsallee davon. Weitere Zeugen informierten die Polizei darüber, dass aus dem fahrenden Auto Schüsse abgegeben wurden. In einem ähnlichen Vorfall, bei einer Schüler-Demo in Berlin, ermittelt die Polizei ebenfalls wegen Verleumdung.
Beifahrer eröffnet das Feuer auf Polizisten
Nach Angaben der Polizei kam es auf der Königsallee zu einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug, als die Männer versuchten zu überholen. Nach dem Unfall flüchteten sie vom Tatort. Zivilbeamte nahmen die Verfolgung des Fahrzeugs auf.
Der 44-jährige Beifahrer soll während der Verfolgung mehrfach gezielt auf die Polizisten geschossen haben. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, und auch am Polizeifahrzeug entstanden keine Schäden.
Widerstand bei der Festnahme: Polizistin verletzt
Das Fluchtfahrzeug prallte schließlich auf dem Bismarckplatz gegen einen Laternenmast und blieb stehen. Die beiden Verdächtigen flüchteten zu Fuß in ein Mehrfamilienhaus an der Bismarckallee und versteckten sich im Keller. Die Einsatzkräfte umstellten das Gebäude, drangen ein und nahmen die Männer fest.
Der 35-jährige Fahrer leistete bei der Festnahme erheblichen Widerstand und verletzte dabei eine Polizistin im Gesicht und an der Hand. Diese konnte ihren Dienst nicht fortsetzen.
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Bildquelle: Bildquelle: Max Fleischmann auf Unsplash