Am Donnerstag, den 19. März 2026, ereignete sich in einem Regionalexpress auf der Strecke von Berlin nach Magdeburg, kurz vor Biederitz, eine verbale Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Der ältere der beiden, ein 31-Jähriger, bedrohte den 17-Jährigen, beleidigte ihn und behauptete, ein Messer bei sich zu führen.
Unvermittelt griff der aggressive Mann den Jugendlichen am Revers, zog an dessen Jacke und schlug ihm mit der Faust auf die Schulter. Der Geschädigte wehrte sich, indem er den Angreifer von sich schob. Ein weiterer Schlagversuch des 31-Jährigen blieb erfolglos. Daraufhin entfernte sich der 17-Jährige zum Ende des Zuges und wählte den Notruf.
Die alarmierten Beamten der Bundespolizei trafen um 16:55 Uhr am Ankunftsbahnsteig des Magdeburger Hauptbahnhofs ein. Dort konnten sie den aus Syrien stammenden Geschädigten antreffen und den Tatverdächtigen kurze Zeit später festnehmen. Bei der Durchsuchung des 31-Jährigen fanden die Einsatzkräfte ein Messer, welches sichergestellt wurde. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,98 Promille bei dem deutschen Tatverdächtigen. Er sieht sich nun Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Strafgesetzbuch sowie das Waffengesetz gegenüber. Ähnliche Vorfälle, wie als Angreifer einen Ticket-Kontrolleur ins Krankenhaus prügelten, werfen Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr auf.
Für Rückfragen steht die Bundespolizeiinspektion Magdeburg zur Verfügung:
- Telefon: +49 (0) 391-56549-505
- E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
- Website: http://www.bundespolizei.de
- Twitter: @bpol_pir
- Die Bayerische Polizei – Sohn verletzt Vater bei Auseinandersetzung schwer
- Berliner Jugendklub soll Vergewaltigung vertuscht haben
- Österreich: Tirol-Hotel – deutscher Tourist löst Tumulte aus
„`
Bildquelle: Depositphotos