16.03.2026 – 10:46
Bundespolizeidirektion Berlin
Berlin – Charlottenburg-Wilmersdorf
Am Sonntagabend wurde ein Mann von der Bundespolizei vorläufig festgenommen, nachdem er zwei Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn AG mit einem Messer bedroht haben soll.
Gegen 19 Uhr kam es am Bahnhof Savignyplatz zu dem Vorfall, als der Beschuldigte, nach einer zuvor durchgeführten Maßnahme zum Hausrecht, die beiden Sicherheitsmitarbeiter mit einem Taschenmesser bedrohte. Ähnliche Vorfälle, wie Angreifer, die einen Ticket-Kontrolleur ins Krankenhaus prügeln, werfen Fragen zur Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr auf.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den Mann auf dem S-Bahnsteig unter Einsatz von Pfefferspray vorläufig fest und brachten ihn zur weiteren Bearbeitung zur Dienststelle.
Die Beamten sicherten das Messer als Beweismittel. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle des 55-jährigen rumänischen Staatsangehörigen ergab einen Wert von 2,35 Promille. Darüber hinaus ordnete die Staatsanwaltschaft Berlin eine Blutentnahme an.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Bedrohung gegen den polizeibekannten 55-Jährigen. Laut der polizeilichen Kriminalstatistik ist Berlin so sicher wie seit 10 Jahren nicht mehr, dennoch gibt es immer wieder besorgniserregende Vorfälle.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann von der Dienststelle entlassen.
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