20.03.2026 – 13:41
Bundespolizeidirektion Berlin
Berlin – Mitte (ots)
Am Donnerstagnachmittag wurde ein Mann von der Bundespolizei vorläufig festgenommen, nachdem er einem Reisenden die Geldbörse gestohlen hatte.
Gegen 15 Uhr entdeckten Ermittler eines Fachkommissariats des Landeskriminalamts der Polizei Berlin sowie zivile Kräfte der Bundespolizei einen als Taschendieb bekannten Mann im Berliner Hauptbahnhof.
Ein Beamter begleitete den Verdächtigen in einen Aufzug und beobachtete, wie dieser einen Diebstahl beging. Nach dem Ausstieg befragte der Ermittler den mutmaßlichen Geschädigten. Der 66-jährige Australier bestätigte, dass ihm seine Geldbörse entwendet worden war.
Weitere Einsatzkräfte der Polizei Berlin und der Bundespolizei nahmen daraufhin den Taschendieb vorläufig fest und brachten ihn zur weiteren Bearbeitung in die Diensträume. Bei der Durchsuchung des rumänischen Staatsangehörigen fanden die Beamten das zuvor gestohlene Portemonnaie und übergaben es dem rechtmäßigen Eigentümer. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls gegen den 65-Jährigen ein. Anschließend wurde er in Polizeigewahrsam genommen.
Es ist geplant, den Mann im Laufe des Freitags einem Haftrichter vorzuführen, um einen Untersuchungshaftbefehl zu erwirken. In der Vergangenheit gab es bereits ähnliche Vorfälle, wie zum Beispiel Betrüger, die in Reutlingen 1 Million Euro erbeuteten, was die Dringlichkeit von Maßnahmen gegen Taschendiebe unterstreicht.
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