⚽ WM 2026 Anpfiff in Spielplan & News →

Nachrichten aus Deutschland, Europa und der Welt

Aktuelles Echo
Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Vor 19 Minuten WM 2026: Frankreich gegen Senegal – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe I)-Duell WM 2026: Frankreich gegen Senegal – Vorbericht zum Gruppenphase (Gruppe I)-Duell Vor 20 Minuten Bamberg sieht sich möglichen Verlust des ICE-Halts gegenüber Bamberg sieht sich möglichen Verlust des ICE-Halts gegenüber Vor 1 Stunde Bamberger Nachwuchs brilliert bei Mathematikwettbewerb und sichert sich Auszeichnung Bamberger Nachwuchs brilliert bei Mathematikwettbewerb und sichert sich Auszeichnung Vor 1 Stunde Wie entwickelt sich die Lage in der Ukraine? Ein umfassender Überblick. Wie entwickelt sich die Lage in der Ukraine? Ein umfassender Überblick. Vor 2 Stunden 75 Jahre THW Berlin-Neukölln: Ein Blick auf die ehrenamtliche Hilfeleistung 75 Jahre THW Berlin-Neukölln: Ein Blick auf die ehrenamtliche Hilfeleistung Vor 3 Stunden Pietro Lombardi nach WM-Sieg in Köln in Verkehrsunfall verwickelt – Deutschland Echo Pietro Lombardi nach WM-Sieg in Köln in Verkehrsunfall verwickelt – Deutschland Echo Vor 3 Stunden Brings begeistert im ZDF-Fernsehgarten: Fans äußern gemischte Meinungen zum Auftritt Brings begeistert im ZDF-Fernsehgarten: Fans äußern gemischte Meinungen zum Auftritt Vor 4 Stunden Bargeldraub durch falsche Polizeibeamte in Frankfurt-Kalbach-Riedberg Bargeldraub durch falsche Polizeibeamte in Frankfurt-Kalbach-Riedberg Vor 4 Stunden Kritik an der Bezirksmedaille für Michael Genniges sorgt für öffentliche Debatte Kritik an der Bezirksmedaille für Michael Genniges sorgt für öffentliche Debatte Vor 4 Stunden

Messerangriff in Bayern aus Wut: „Habe die Frau gehasst“

Ein 22-Jähriger steht vor Gericht, weil er seine Kollegin in Bayern aus Wut erstochen hat. Der Angeklagte äußert Bedauern, während die Staatsanwaltschaft Mord und gefährliche Körperverletzung vorwirft.

Messerangriff in Bayern aus Wut: „Habe die Frau gehasst“
Bildquelle: (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Prozess gegen 22-Jährigen wegen tödlicher Messerattacke in Bayern

In Bayern hat ein Prozess gegen einen 22-jährigen Mann begonnen, der beschuldigt wird, seine 59-jährige Kollegin erstochen zu haben. Der Angeklagte äußerte sich vor dem Landgericht Schweinfurt und bezeichnete die Tat als Ausdruck von Wut und Zorn. Die Staatsanwaltschaft hingegen sieht die Situation anders.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

„Ich habe die Frau gehasst“, erklärte der Angeklagte aus Meiningen in Thüringen zu Beginn des Verfahrens über die Frau, die er am 1. Juli 2025 in Mellrichstadt getötet haben soll. Er berichtete von einem angespannten Verhältnis zu seiner Kollegin, die er seit seiner Ausbildung kannte. „Sie hatte ein Problem damit, dass ich nicht gläubig bin“, fügte er hinzu. Der Angeklagte äußerte den Wunsch, sich bei den Opfern und deren Angehörigen zu entschuldigen: „Ich habe aus Zorn eine abscheuliche Tat begangen. Es tut mir leid.“ Er gab an, dass er sich nach der Tat nicht besser fühlte, wie er es ursprünglich erwartet hatte.

Anklage wirft Mord und gefährliche Körperverletzung vor

Die Staatsanwaltschaft erhebt gegen den 22-Jährigen Anklage wegen Mordes, versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Der Mann soll seine Kollegin aus Mordlust mit einem Messer in der gemeinsamen Arbeitsstätte beim Überlandwerk Rhön in Unterfranken erstochen haben. Zwei Männer, die versuchten, der Frau zu helfen, wurden ebenfalls verletzt. Für den Prozess sind insgesamt sechs Verhandlungstermine bis zum 14. April 2026 angesetzt.

Geplante Tat und Motiv

„Der Angeklagte verspürte seit Monaten das ernsthafte und nachhaltige Verlangen, andere Menschen zu verletzen und zu töten“, erklärte Oberstaatsanwalt Markus Küstner am ersten Tag des Prozesses. „Nach erfolgloser Opfersuche in und um die Stadt Meiningen entschied er sich schließlich am 24. Juni 2025 für seine Arbeitskollegin als Ziel, der genaue Ablauf der Tat wurde am 29. Juni 2025 festgelegt.“

Am Morgen der Tat soll der Industriekaufmann in das Büro seines Chefs gestürmt und dort auf die Kollegin eingestochen haben. Dabei verletzte er auch seinen Chef und einen weiteren Mitarbeiter. Der Vorgesetzte erlitt lebensgefährliche Verletzungen, während der andere Kollege nur leicht verletzt wurde. Weitere Mitarbeiter konnten dem mutmaßlichen Täter das Messer abnehmen.

„Außer zur Befriedigung seines ernsthaften Verlangens, einen Menschen zu töten, gab es keinen ersichtlichen Grund oder Motiv für die Hinrichtung der Frau“, fasste Küstner die Situation zusammen. Er äußerte Zweifel an den Aussagen des Angeklagten nach seiner Festnahme, dass dieser nur die Frau und niemand anderen töten wollte. Der Verdächtige habe sich zuvor intensiv über Serienmörder und Gewaltverbrechen informiert. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich kürzlich, als Angreifer einen Ticket-Kontrolleur ins Krankenhaus prügelten.

Ein weiterer besorgniserregender Fall aus Dänemark, bei dem ein Mann ein Baby entführte, zeigt die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft. Auch in Österreich gab es kürzlich Schlagzeilen, als ein deutscher Tourist Tumulte in einem Tirol-Hotel auslöste.

Mehr zum Thema

Die Bayerische Polizei – Sohn verletzt Vater bei Auseinandersetzung schwer

„`

Bildquelle: Bildquelle: (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.