Am 16. März 2026, gegen 21 Uhr, wurde über die Onlinewache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern ein Vorfall angezeigt, der sich zum Nachteil eines 12-jährigen Jungen ereignet hat. Die Meldung erfolgte durch die Mutter des betroffenen Kindes, dem der Vorfall anvertraut wurde.
Beamte des Polizeihauptrevier Neustrelitz suchten die Mutter und den Jungen an deren Wohnort auf, um den Sachverhalt zu klären. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde der Junge am 16. März 2026, gegen 16:40 Uhr, in der Unterführung des Bahnhofs Waren (Müritz) von einem männlichen Heranwachsenden aus einer größeren Gruppe heraus körperlich angegriffen. Wenig später, gegen 17:00 Uhr, sollen zwei weitere männliche Personen, die ebenfalls Teil dieser Gruppe waren, den Jungen auf dem Bahnsteig 2 angesprochen und bedroht haben, während er auf seinen Zug in Richtung Berlin wartete.
Im Verlauf dieser Auseinandersetzung wurde dem Jungen sein Mobiltelefon entrissen und auf den Boden geworfen. Zudem wurde er gezwungen, seinen Gürtel auszuhändigen. Der 12-Jährige erlitt durch die Tat leichte Verletzungen, und es entstand ein Sachschaden von etwa 150 Euro.
Beschreibung der Tatverdächtigen
Der Geschädigte konnte die Tatverdächtigen wie folgt beschreiben:
- 1. Person: dunkle Haare, schwarze Jacke
- 2. Person: schwarze Haare, graue Jacke
- 3. Person: dunkel gekleidet, braune Haare
Es gibt Hinweise darauf, dass die Tatverdächtigen zwischen 13 und 19 Jahren alt sein könnten.
Zeugenaufruf
Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den beteiligten Personen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Waren unter der Telefonnummer 03991/176-0 oder in Neustrelitz unter 03981/258-0 zu melden. Alternativ kann auch die Onlinewache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern unter www.polizei.mvnet.de kontaktiert werden.
Gegen die bislang unbekannten Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung, gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung eingeleitet. Ähnliche Vorfälle wie der in Berlin zeigen, dass solche Taten ernst genommen werden müssen.
Im Auftrag
Sebastian Meinhardt
Erster Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Dezernat 1, Einsatzleitstelle
Polizeiführer vom Dienst
Für Rückfragen steht das Polizeipräsidium Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 2223 oder per E-Mail an elst-pp.neubrandenburg@polmv.de zur Verfügung.
Rückfragen innerhalb der Bürozeiten sind an die jeweils zuständige Pressestelle der Polizeiinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg sowie an das Polizeipräsidium Neubrandenburg zu richten.
- Dänemark: Mann entführt Baby – Verdacht auf versuchten Missbrauch
- Reutlingen: Betrüger erbeuten 1 Mio. Euro
Zusätzlich können Sie weitere Informationen zu ähnlichen Vorfällen auf den folgenden Seiten finden:
- Die Bayerische Polizei – Sohn verletzt Vater bei Auseinandersetzung schwer
- Seniorin wählt hundertfach den Notruf
„`
Bildquelle: Shutterstock