Die Bundespolizei hat am 30. September an der A93 bei Kiefersfelden einen montenegrinischen Pkw-Fahrer vorläufig festgenommen. Er steht im Verdacht, als Schleuser tätig gewesen zu sein.
Im Fahrzeug befanden sich mehrere Migranten, darunter das Kind. Die Bundespolizei leitete die fünf Migranten an die zuständige Ausländerbehörde weiter. Der Fahrer hat einen festen Wohnsitz in Schleswig-Holstein und konnte eine vorläufige Aufenthaltserlaubnis sowie einen deutschen Führerschein vorweisen. Seine Mitfahrer verfügten jedoch über keine erforderlichen Einreisepapiere. Ob die von den Kontrollbeamten im Pkw aufgefundenen rund 1.500 Euro als Schleuserlohn vorgesehen waren, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Erste Nachforschungen haben ergeben, dass die bosnischen Staatsangehörigen sich bis April dieses Jahres noch legal in Deutschland aufhalten konnten; dann war allerdings die jeweilige Geltungsdauer ihrer Duldungen abgelaufen. Insofern besteht der Verdacht des illegalen Einreiseversuchs. Die Polizei teilte dies mit.
Quellen: presseportal, BR
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