In Lindau hat die Bundespolizei am 30. September 2026 zwei Fernbusreisende festgenommen. Ein indischer Staatsangehöriger versuchte, mit einem mutmaßlich erschlichenen Visum einzureisen, während gegen einen Ukrainer ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag.
Der Ukrainer wurde zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Kempten eingeliefert. Der indische Reisende gab an, einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland anzustreben und hatte bei der Visumsbeantragung falsche Angaben gemacht. Er erhielt Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise und Visaerschleichung. Zudem wurde sein Visum annulliert und ihm ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot erteilt. Er musste eine Sicherheitsleistung für die Rückführung in Höhe von 1.100 Euro hinterlegen.
Die Bundespolizei kontrollierte am 29. September 2026 die Insassen eines Fernreisebusses. Laut Einreisestempel war der Inder erst am Vortag per Flugzeug in Italien eingereist.
Die Bundespolizeidirektion München teilte mit, dass die beiden Männer am Grenzübergang Hörbranz unabhängig voneinander aufgegriffen wurden.
Quellen: presseportal, Merkur
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