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Erstes bundesweites Treffen der Rettungshundeteams des THW in Berlin

In Berlin findet das erste bundesweite Rettungshundetreffen des THW statt, bei dem rund 90 Hunde trainieren, um vermisste Personen zu suchen. Ziel ist der Austausch und die Vernetzung der Rettungshundeteams aus ganz Deutschland zur Verbesserung der Einsatzmethoden.

Erstes bundesweites Treffen der Rettungshundeteams des THW in Berlin
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28.03.2026 – 11:55

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THW Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt

Berlin (ots)

Rund 90 Hunde des Technischen Hilfswerks (THW) nehmen am kommenden Wochenende im Berliner Westen an einem Training zur Suche nach vermissten Personen teil. Bei diesem Treffen sind Rettungshunde-Einheiten aus ganz Deutschland vertreten. Das Hauptziel besteht darin, die bundesweit verteilten THW-Kräfte der biologischen Ortung besser zu vernetzen und den fachlichen Austausch zu intensivieren.

Luisa Busch, Ausbilderin in der Fachgruppe Ortung der Rettungshunde im THW-Ortsverband Berlin Steglitz-Zehlendorf, hat das Treffen ins Leben gerufen.

„Das Treffen hat bisher seinen Zweck erfüllt: Alle haben Spaß, Mensch und Hund, sie kommen sich immer näher, lernen sich besser kennen“,

äußerte sich Luisa Busch und fügte hinzu:

„Schwerpunkt hier ist die Vernetzung. Wir wollen voneinander lernen, denn gerade bei der Arbeit mit Hunden gibt es verschiedene Ansätze. Der Austausch ist wichtig, um beispielsweise von gegenseitigen Ausbildungsmethoden zu profitieren.“

Am Freitag werden die Teams in weitläufigen und schwer zugänglichen Gebieten nach vermissten Personen suchen. Am Samstag steht die Trümmersuche auf dem Programm, bei der die Rettungshundeteams das Auffinden von verschütteten oder eingeschlossenen Personen in komplexen Schadenslagen üben, die beispielsweise nach einer Flutkatastrophe oder einer Gasexplosion entstehen können. Diese Suchart zählt zu den zentralen Fähigkeiten der Rettungshundekomponente im THW. An beiden Tagen trainieren zudem die Personensuchhundeteams des THW im angrenzenden Stadtgebiet.

Die Arbeit der Rettungshundeteams ist ein wesentlicher Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Sie wird insbesondere bei der Suche nach vermissten, verschütteten oder eingeschlossenen Personen nach Naturkatastrophen, Unglücken oder Anschlägen eingesetzt. Die Rettungshunde des THW sind auf die Lebendsuche spezialisiert, insbesondere in der Trümmersuche, und kommen auch in der Flächensuche zum Einsatz. Gut ausgebildete Hunde sind in der Lage, große oder schwer zugängliche Areale schnell und zuverlässig abzusuchen und unterstützen die Einsatzkräfte bei der Suche entscheidend.

Die Hunde des THW sind nicht nur im Inland, sondern auch international im Einsatz, wie beispielsweise nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei im Jahr 2023 und nach der Explosion im Hafen von Beirut im Jahr 2020.

Fachgruppen Ortung mit biologischer Komponente sind im THW vergleichsweise selten. Bundesweit existieren 23 Fachgruppen Ortung Typ A (biologisch und technisch) sowie 9 Fachgruppen Ortung Typ B (biologisch). Das Treffen dient daher vor allem dem Austausch von Erfahrungen, dem Vergleich von Ausbildungsständen und dem Lernen voneinander.

Rückfragen bitte an:

Barbara Schwarzwälder
THW Landesverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
Soorstraße 84, 14050 Berlin
E-Mail: barbara.schwarzwaelder@thw.de
Telefon: 030 30682-441
http://www.lv-bebbst.thw.de

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