Am 9. Juli 2026, gegen 16:30 Uhr, wurde in Essen ein mutmaßlicher Drogenhändler von der Präsenz- und Kontrolleinheit (PKE) vorläufig festgenommen. Die Festnahme erfolgte im Stadtzentrum, als der Verdächtige nach einer kurzen Flucht in der Friedrich-Ebert-Straße eingeholt werden konnte.
Zuvor hatten zivile Einsatzkräfte beobachtet, wie der Mann offenbar mehrere Verkäufe von Betäubungsmitteln durchführte. Bei dem Versuch, ihn zu kontrollieren, ließ er eine weiße Plastiktüte fallen und flüchtete in Richtung Limbecker Straße. Die Beamten konnten ihn jedoch schnell einholen und festnehmen.
Im Rahmen der Durchsuchung des Rucksacks des Verdächtigen sowie der zurückgelassenen Plastiktüte wurden mehrere Drogen sichergestellt. Dazu gehörten rund 139 Gramm mutmaßliches Kokain, etwa 470 Gramm Cannabis, circa 102 Gramm mutmaßliche Ecstasy-Tabletten sowie 42 Tabletten Sildenafil. Darüber hinaus fanden die Beamten fast 2.900 Euro Bargeld, mehrere Mobiltelefone und ein Messer.
Der 40-jährige Algerier, der ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist, wurde als Tatverdächtiger identifiziert. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen erließ das Amtsgericht einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln sind eingeleitet worden.
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Quellen: presseportal, Der Spiegel, stern
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