Am Dienstagnachmittag, dem 08.09.2026, kam es in einem Waldgebiet zwischen Feucht und Ochenbruck zu einem tragischen Unfall, bei dem ein 85-jähriger Pedelecfahrer tödliche Verletzungen erlitt. Der Vorfall ereignete sich, als der Radfahrer von einer Forstmaschine, einem sogenannten Rückezug, erfasst wurde.
Gegen 16:00 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle über eine verunfallte Person in diesem Gebiet informiert. Der Unfallort liegt auf einem Schotterweg nördlich der Bahnlinie zwischen den beiden Ortschaften, wo zu diesem Zeitpunkt Forstarbeiten stattfanden.
Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr ein 30-jähriger polnischer Staatsangehöriger mit dem Rückezug aus dem Wald und bog eng nach links auf den Schotterweg ein. Dabei kam es aus bislang ungeklärten Gründen zur Kollision mit dem 85-jährigen deutschen Pedelecfahrer, der einen Fahrradhelm trug. Der Radfahrer erlitt derart schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.
Der Bereich, in dem die Forstarbeiten stattfanden, war durch Absperrschnüre und große Warnschilder gekennzeichnet. Ob und in welchem Umfang die Zuwegungen zum Unfallort zum Zeitpunkt des Vorfalls gesperrt waren, sowie auf welchem Weg der 85-Jährige in den Bereich gelangte, sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde ein Sachverständiger hinzugezogen, um den genauen Unfallhergang zu klären. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden von der Polizeiinspektion Altdorf bei Nürnberg durchgeführt.
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Quellen: presseportal, Die Zeit
Bildquelle: Depositphotos
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