23.03.2026 – 13:46
Bundespolizeidirektion Berlin
Am Freitagabend führte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wieder eingeführten Grenzkontrollen an der Kontrollstelle auf der Bundesautobahn 12 mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz fest.
Gegen 18:50 Uhr überprüften die Einsatzkräfte einen in Berlin zugelassenen VW Golf. Der Fahrer, ein 35-jähriger syrischer Staatsbürger, war zusammen mit zwei deutschen Mitfahrern im Alter von 20 und 21 Jahren unterwegs.
Der Fahrer konnte sich mit einem gültigen Reisepass und einem abgelaufenen deutschen Aufenthaltstitel, ergänzt durch eine gültige Fiktionsbescheinigung, ausweisen.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten mehrere gefährliche Gegenstände, darunter:
- ein Schwert
- eine Machete
- ein Kampfmesser mit einer Klingenlänge von über 12 cm
- ein weiteres Messer
- ein sogenanntes „Neck Knife“
- ein Teleskopschlagstock
- eine Schreckschusspistole
- zwei Tierabwehrsprays
- einen Schlagring
Zusätzlich führten die Insassen mehr als 12.000 Euro Bargeld mit sich.
Die Bundespolizei sicherte die Waffen und Gegenstände als Beweismittel und leitete gegen alle drei Männer Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Waffengesetz ein. Der 21-Jährige ist bereits polizeilich bekannt und könnte in Zusammenhang mit dem Vorfall stehen, der in der Polizeilichen Kriminalstatistik erwähnt wird.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle drei Personen wieder auf freien Fuß gesetzt. Ähnliche Vorfälle, wie der, bei dem Angreifer einen Ticket-Kontrolleur ins Krankenhaus prügeln, zeigen die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft.
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