Wanderunfall in den bayerischen Voralpen: schwer verletzt
Ein 35-jähriger Mann wurde in den bayerischen Voralpen bei einem Wanderunfall schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich, als er mit seinen zwei Hunden den markierten Wanderweg verließ, um zur Orterer Alm zu gelangen. Dabei verlor er den Halt und stürzte über ein steiles, teils felsiges Gelände rund 80 Meter in die Tiefe, bevor er in einem Bachbett landete.
Am Dienstagabend meldeten besorgte Angehörige den Mann als vermisst, nachdem er nicht wie geplant nach Hause zurückgekehrt war. Daraufhin wurde ein umfangreicher Such- und Rettungseinsatz gestartet, bei dem unter anderem eine Drohne eingesetzt wurde, um den vermissten Wanderer zu orten.
Rettungskräfte entdecken den Verletzten
Die Einsatzkräfte konnten den Mann schließlich in dem schwer zugänglichen Bachlauf ausfindig machen. Dank der Handyortung gelang es der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Verletzte mit einer speziellen Gebirgstrage und komplexer Seiltechnik geborgen.
Wegen der drohenden Gewitter und der einsetzenden Dunkelheit konnte nur ein Hubschrauber der Bundeswehr den Einsatzort erreichen. Der stark unterkühlte und schwer verletzte Wanderer wurde in die Unfallklinik Murnau geflogen, wo er nun behandelt wird.
Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen
Die Polizei hat nun Ermittlungen eingeleitet, um den genauen Ablauf des Unfalls zu klären. Zudem wird nach den beiden Hunden des Mannes gefahndet, die während des Vorfalls verschwunden sind. Die Polizei bittet darum, Hinweise von Personen entgegenzunehmen, die im Bereich Pessenbach oder Kochel am See einen herrenlosen Border Collie oder Dalmatiner gesehen haben.
Der Wanderer hatte am Dienstag von einem Parkplatz in der Nähe des Pessenbachs zu seiner Wanderung zur Orterer Alm in einer Höhe von 1.089 Metern aufgebrochen. Dieser Vorfall macht auf die Gefahren aufmerksam, die beim Wandern in alpinem Gelände bestehen, insbesondere wenn Wanderer von den ausgewiesenen Wegen abweichen.
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Quellen: t-online, BR
Bildquelle: Bildquelle: (Augustin-Foto) Jonas Augustin auf Unsplash
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